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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

MBO - MSK: Prozess- und Outcome - Evaluation der MBO-Rehabilitation

Die Medizinisch-berufsorientierte Rehabilitation (MBO) stellt ein Modellprojekt dar, in dessen Rahmen Rehabilitanden der Klinik Bavaria eine verstärkt beruflich orientierte medizinische Rehabilitation erhalten. Es werden hier verschiedene strukturelle und prozessuale Ergänzungen der 'traditionellen' rehabilitativen Maßnahmen eingeführt.
Ziel des wissenschaftlichen Begleitprojektes ist es, die Qualität der praktischen Umsetzung und die damit verbundenen Ergebnisse der MBO-Rehabilitation zu untersuchen, die zu einer stärkeren Orientierung der Behandlung auf das rentenversicherungsrelevante Rehabilitationsziel der Wiederherstellung bzw. der erheblichen Besserung der Erwerbstätigkeit des Versicherten sowie deren (Wieder-)Eingliederung gerichtet ist.

Als Ergebnis werden Erkenntnisse zu den Auswirkungen von Zugangskonstellationen und spezifischen Prozessbedingungen (MBO-Reha) auf die berufliche Eingliederung erwartet. Darüber hinaus sollen die Ergebnisse eine rehabilitationswissenschaftlich begründete Basis für die zukünftige Erarbeitung von Planungs- und Handlungsgrundlagen für eine entsprechende Übertragbarkeit des MBO-Modells auf andere Einrichtungen bieten. Gleichzeitig werden umsetzbare Erkenntnisse für spätere Qualitätsmanagementinstrumentarien und -indikatoren erwartet
Diese beziehen sich insbesondere auf:
- die Präzisierung von Kriterien für eine ergebnis- und kostenrelevante Abgrenzung und Beschreibung von Rehabilitanden-Fallgruppen
- die Ableitung von prozess- und ergebnisbezogenen Behandlungsstandards/-guidelines für die medizinische und berufsbezogene Rehabilitation
- die Ableitung von empirisch begründeten Standards für effektive organisatorische Strukturen in der Rehabilitation, einschließlich der Regularien für deren Supervision/Management.

Im Projekt kommen verschiedene Methoden zum Einsatz: In der Rehaklinik findet eine Sekundärerhebung von Daten der Diagnostik, des allg. funktionellen Status und der Interventionsstrategien statt. Die Rehabilitanden werden zu Beginn der Reha, nach der Reha sowie sechs Monate bzw. ein Jahr nach der Reha mittels Fragebogen befragt. Soweit möglich werden dabei geeichte Assessmentinstumente zum Einsatz gebracht. Neben der funktionalen, somatischen und psychosozialen Ebene steht hierbei die Erwerbs- und Arbeitsplatzsituation im Vordergrund. Darüber hinaus ist geplant, Patientendaten der Versicherungsträger zu Rehaverläufen, Au-Zeiten usw. in die Auswertung einzubeziehen.



Beginn:

01.12.1999


Abschluss:

31.10.2003


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bavaria Klinik, Freyung



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO2647


Informationsstand: 09.04.2020