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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Die Bedeutung der Arbeitsplatzabklärung in der Rehabilitation von Patienten mit arbeitsbedingten muskuloskelettalen Beschwerden (AMB)

Die Wiedererlangung der bestmöglichen Funktionsfähigkeit und eines angemessenen Platzes in der Gesellschaft ist das erklärte Ziel der Rehabilitation. Die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit hat dabei aufgrund der verursachten Kosten in den letzten Jahren eine besondere Bedeutung erlangt. Diese werden in den nordischen Ländern auf 2,7 % - 5,2 % des Bruttosozialprodukts geschätzt. Als Risikofaktoren für AMB gelten manuelles Hantieren von Gewichten, repetitive Arbeiten, statische Arbeitsbelastungen, Vibrationen am Arbeitsplatz wie auch psychosoziale Faktoren. Für eine erfolgreiche Wiedereingliederung am Arbeitsplatz ist es daher von großer Wichtigkeit, die Anforderungen der Arbeit wie auch die Arbeitsumstände zu kennen. Diese Informationen können mittels einer Arbeitsplatzabklärung (APA) erfasst werden.

Methode:

Bei einer APA werden durch den Therapeuten direkt an Ort und Stelle die verschiedenen Faktoren der körperlichen Beanspruchung der direkten Arbeitsumgebung und der Arbeitsorganisation evaluiert und standardisiert beurteilt. Ziel einer APA ist es, den Arbeitsplatz so zu verändern, dass der Patient die bisherige Arbeit weiterführen oder wiederaufnehmen kann. Anpassungen werden direkt an Ort und Stelle vorgenommen. Voraussetzungen für eine APA sind ein vorhandener Arbeitsplatz, eine realistische Chance, die Arbeitsfähigkeit am bisherigen Arbeitsplatz wieder zu erlangen und die Bereitschaft des Arbeitgebers, Veränderungen am Arbeitsplatz zu ermöglichen.


Art:

Eigenprojekt



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO2710


Informationsstand: 21.01.2003