Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

Qualitätsgemeinschaft medizinischer Rehabilitation in Schleswig-Holstein

Qualitätsgemeinschaft medizinische Rehabilitation in Schleswig-Holstein (QG-SH)

Die 'Qualitätsgemeinschaft medizinische Rehabilitation in Schleswig-Holstein' ( QG-SH) ist ein freiwilliger Zusammenschluss mehrerer Reha-Einrichtungen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Transparenz von Rehabilitationsmaßnahmen und deren Bestandteile zu erhöhen. Sie ist Teil einer Gesundheitsinitiative Schleswig-Holstein und wurde 2001 von der Landesregie-rung unter Vorsitz der Ministerpräsidentin Heide Simonis gegründet.

Die QG-SH will im Einzelnen

- den Reha-Standort Schleswig-Holstein sichern und ausbauen
- Qualitätssicherung und -darstellung im Bereich der medizinischen Rehabilitation unterstützen
- medizinische Rehabilitation exportieren und regionale Reha-Potentiale ausschöpfen
- Fragen zur Ergebnisqualität medizinischer Reha erarbeiten und transparent darstellen
- Kooperationen zwischen regionalen Krankenhäusern, Praxisärzten, Betriebsärzten und Reha-Einrichtungen stärken.

Die Qualitätsgemeinschaft fokussiert auf die Ergebnisqualität. Diese wird durch Patientenbefragungen erfasst: im Rahmen der QG-SH werden die Reha-Patienten zweimal befragt. 14 Tage vor dem Klinikaufenthalt und vier Monate nach der Entlassung aus der Reha-Klinik erhalten die Patienten einen standardisierten Fragebogen. Dieser enthält Angaben zum subjektiven Gesundheitszustand bzw. dessen Veränderung während der Rehabilitation, Zufriedenheitsurteile und Aussagen zu empfohlenen bzw. durchgeführten Nachsorgeeinheiten.

Aber nicht nur auf Seiten der Reha-Patienten will die QG-SH etwas bewirken. Weitere Vorteile werden für die beteiligten Reha-Einrichtungen erwartet durch:

1.internes Qualitätsmanagement
2.'Benchmarking
3.werbende Darstellung auf einer Internet-Plattform.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Die ICF ist kein ausdrücklicher Forschungsgegenstand, wird aber im Vorhaben genutzt, z.B. durch den Einsatz ICF-basierter Instrumente / Skalen zur Beschreibung von Untersuchungsvariablen, Verlaufsdokumentation, Ergebnismessung etc.



Beginn:

01.01.2003


Abschluss:

laufend


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Ministerium für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz Schleswig-Holstein
Adolf-Westphal-Straße 4
21143 Kiel



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO2811


Informationsstand: 24.11.2017