Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

Assessment traumatologischer Rehabilitation am Beispiel von Frakturen der Wirbelsäule, der unteren Extremitäten und des Calcaneus - Stellenwert der Frührehabilitation im Rahmen der AHB

Im Bereich der traumatologischen Rehabilitation ist ein sehr komplexer Ablauf erforderlich, um allen Facetten der akutmedizinischen, rehabilitationsmedizinischen und sozialmedizinischen Problemen gerecht zu werden. Es existieren weder bezüglich der Organisation und des Ablaufes, noch bezüglich der anzuwendenden therapeutischen Maßnahme in der Rehabilitation unfallverletzter Patienten nationale oder gar internationale Standards. Ziel der Studie ist es, traumatologische Rehabilitation meßbar zu machen, so dass auf der Basis gemeinsamer Standards, die in diesem Zusammenhang entwickelt werden sollen, sowohl Qualitätskontrolle und Kosten/ Nutzenabgleich, als auch wissenschaftliche Überprüfung der Therapieergebnisse durchgeführt werden können. Als Indikationsdiagnosen sollen hierbei Wirbelfrakturen, Ober- und Unterschenkelfrakturen ohne Gelenkbeteiligung und Calcaneusfrakturen dienen, Krankheitsbilder, welche in hohem Ausmaß mit einer Invalidisierung der Patienten behaftet sind. Da hierbei sowohl medizinisch-wissenschaftliche Fragestellungen als auch sozioökonomische Faktoren im Mittelpunkt stehen, wird ein gemeinsames Vorgehen von Kliniken (Akutkrankenhaus und Rehabilitatuonsklinik) und Kostenträgern (Krankenkassen/ LVA'en, Berufsgenossenschaften) angestrebt.



Beginn:

01.05.2003


Abschluss:

01.05.2005


Art:

Gefördertes Projekt / Studie


Kostenträger:


Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
früher: Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften e. V. (HVBG)

Institut für Rehabilitationsmedizinische Forschung der Universität Ulm



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO2899


Informationsstand: 15.06.2018