Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

Die Bedeutung sprachlicher Störungen beim Schlaganfallpatienten für die soziale und berufliche Rehabilitation

Im Vordergrund des Projektes steht die Beantwortung folgender Fragen:
1. In welchem Ausmaß beeinflussen die in unterschiedlicher Art und Ausprägung nach einem Schlaganfall auftretenden sprachlichen Störungen die soziale und berufliche Rehabilitation?
2. Gibt es neurolinguistische Kriterien, aufgrund derer Prognosen über die soziale und berufliche Rehabilitation von Schlaganfallpatienten mit Sprachstörungen gemacht werden können?

Diese prospektive Verlaufsstudie mit 3 Messzeitpunkten (Aufnahme in die Rehabilitation, 12 bzw. 24 Monate nach Entlassung) umfasst 180 Schlaganfallpatienten mit Aphasie (Zielgruppe) und 60 Schlaganfallpatienten ohne Aphasie (Kontrollgruppe). Als Untersuchungsinstrumente werden sowohl psychometrische Untersuchungsverfahren, die Sprachfähigkeit überprüfen, als auch Verhaltensskalen zur Beschreibung des motorischen, kognitiven, psychosozialen und emotionalen Status eingesetzt. Die Ergebnisse dieser Verlaufsbeobachtung haben möglicherweise Konsequenzen für die Patientennachsorge, z. B. in Form einer notwendigen Intervention zu einem bestimmten Zeitpunkt oder auch hinsichtlich der weiteren beruflichen Planung. Desweiteren kann die Aufdeckung von Zusammenhängen zwischen frühen Sprachstörungsprofilen und sozialem und beruflichem Outcome möglicherweise auf Verhaltensprädiktoren hinweisen, was wiederum für die kurz- und langfristige Rehabilitationsplanung als auch hinsichtlich der Zuständigkeit der Kostenträger relevant wäre.

Hinweis: Die Informationen zu diesem Projekt sind archiviert und werden nicht mehr aktualisiert.



Beginn:

01.01.2002


Abschluss:

31.12.2004


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)



Weitere Informationen


Abstract

The relevance of language disorders for social and vocational rehabilitation in stroke patients

The purpose of the study was to investigate to what extent language disorders after the occurrence of a stroke affect the social and vocational rehabilitation of such patients, and whether there are neurolinguistic prognostic factors indicative of social and vocational reintegration.

180 stroke patients with aphasia (target group) and 60 stroke patients without aphasia (control group) will be compared by neuropsychological measures and rating scales to describe motor, cognitive, psychosocial and emotional status at time of admission and 12 and 24 month after discharge from, neurological rehabilitation.

The results of this study may will have consequences on planning of the individual`s rehabilitation process and aftercare.


Referenznummer:

R/FO2902


Informationsstand: 15.06.2018