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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Gesundheitsökonomische Analysen: Kosteneffektivität stationäre versus ambulante Rehabilitation bei Patienten nach akutem koronarem Ereignis (SARAH)

Das Vorhaben befasst sich mit der Wirtschaftlichkeit ambulanter vs. stationärer Rehabilitation bei Patienten mit koronarangiografisch nachgewiesener koronarer Herzkrankheit nach akutem Ereignis.
Ziel ist es, direkte und indirekte Kosten sowie Behandlungseffekte in Kategorien der präferenzbewerteten gesundheitsbezogenen Lebensqualität zu messen und die inkrementelle Kosten-Nutzwert-Relation (Kosten/ qualitätsgewichtetes Lebensjahr) der ambulanten Versorgung zu bestimmen.
Eine offene, kontrollierte und randomisierte klinische Studie zum Vergleich der stationären und ambulanten Rehabilitation bei Patienten nach akutem koronaren Herzereignis (SARAH-Studie) wird durch eine ökonomische Evaluation ergänzt.

Studienarm A umfasst stationäre Rehabilitation und herkömmliche Betreuung danach, Studienarm B ambulante Rehabilitation und herkömmliche Betreuung danach.

Neben den randomisierten Patienten werden auch die Patienten untersucht, die sich von sich aus zur Behandlung in einem der beiden Studienarme entschieden haben.
200 Patienten sollen innerhalb von 1,5 Jahren rekrutiert und über 1 Jahr verfolgt werden.
Auf die 3-4 wöchige stationäre bzw. ambulante Rehabilitation, jeweils nach klinischem Studienprotokoll (Phase II), folgt in beiden Fällen eine ambulante Nachsorge (Phase III).
In Phase II werden die Versorgungskosten in den Einrichtungen erhoben.
Die in Phase III anfallenden direkten und indirekten krankheitsbedingten Kosten werden zu Beginn und Ende der Phase II sowie zu den Monaten 3, 6, 9 und 12 in Phase III erhoben. Hierzu wird der EuroQol 5D eingesetzt, der eine Berechnung von qualitätsgewichteten Lebensjahren erlaubt.
Bei der ökonomischen Evaluation wird eine gesamtgesellschaftliche Perspektive angestrebt. Wirtschaftlichkeitsdaten ergänzen die Daten zur medizinischen Effektivität.
Die Ergebnisse können Krankenhausärzte bei der Zuweisungsentscheidung, Finanzierungsträger in der Leistungspolitik sowie Reha-Anbieter in der Versorgungspolitik unterstützen und Ansatzpunkte für Verbesserungen aufzeigen.



Beginn:

01.06.2002


Abschluss:

30.06.2005


Art:

Gefördertes Projekt / Studie


Kostenträger:


Deutsche Rentenversicherung Bund



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Abstract

Effectiveness of expenses of in-patient rehabilitation opposite ambulante rehabilitation after heart attack

It is an open, controlled and randomized study to compare in-patient and ambulant rehabilitation after heart attack. The direct and indirect expenses and the quality of life are compared with the ambulant rehabilitation opposite in-patient rehabilitation. Group A=in-patient rehabilitation, group B ambulant rehabilitation. 200 patients are recruited within 1,5 years and observed over 1 year.


Referenznummer:

R/FO2903


Informationsstand: 14.04.2020