Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

Plus-Nachförderung - Nachförderung und Integration von behinderten Menschen in Anschluss an Umschulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen

Zielsetzung:

Primäres Ziel ist es, aufbauend auf Erkenntnissen und Erfahrungen vorangegangener Maßnahmen, behinderten Menschen durch individuelle sozialpädagogische Einzel- und Gruppenbetreuung einen dauerhaften Wiedereinstieg in das Berufsleben zu ermöglichen.

Zielgruppe:

Zielgruppe sind behinderte Menschen, die nach Abschluss einer Qualifizierung im Arbeitsamtsbezirk Dessau trotz intensiver Vorbereitung nicht unmittelbar auf den Arbeitsmarkt integriert werden konnten oder aufgrund einer vorzeitigen Beendigung keinen Abschluss erreichen konnten.

Besondere Berücksichtigung finden hierbei Personen mit folgenden Behinderungsarten:
- Körperbehinderung
- Seelische Behinderung
- Sinnesbehinderung
- Lernbehinderung
die bis max. 6 Monate im Arbeitsamtsbezirk Dessau arbeitslos registriert sind.

Angebote des Projektes 'PLUS-Nachförderung'
- Aufrechterhaltung der Motivation und Stärkung der Eigeninitiative
- Erstgespräch zur Klärung persönlicher Voraussetzungen, Ziele und Erstellung eines Aktivitätenplans
- Unterstützung bei Bewerbungsbemühungen (Nutzung technischer Ausstattung und Materialien, Erstellung eines persönlichen Bewerberprofils für die Bewerberbörse der FAW gGmbH-Matching, Unterstützung bei der Aufnahme des Erstkontakts zum potentiellen Arbeitgeber)
- Wöchentliches Beratungsgespräch (Überprüfung Aktivitätenplan, Planung der weiteren Vorgehensweise, Problemlösung bei Bewerbungsbemühungen, Unterbreitung Arbeitsangebote)
- Allg. fachübergreifende und fachtheoretische Qualifizierung zur Verbesserung der Vermittlungschancen in Kleingruppen
- Vermittlungsunterstützung in Arbeit durch Beratung potentieller Arbeitgeber
- Teilnehmer- und unternehmensbezogene Problemanalysen nach der Vermittlung
- Sozialpädagogisch begleiteter Erfahrungsaustausch aller Teilnehmer (REHA-Stammtisch)

Betreuung
Die Betreuung der TeilnehmerInnen wird in enger Zusammenarbeit von SozialpädagogInnen und Fachlehrkräften gesichert.
Für die Betreuung von ca. 20 Teilnehmern ist eine pädagogische Mitarbeiterin vorgesehen.

Alle TeilnehmerInnen bleiben während der Betreuung im Projekt 'PLUS-Nachförderung' in ihren jeweiligen Leistungsbezügen der Bundesanstalt für Arbeit.



Beginn:

01.08.2003


Abschluss:

31.08.2004


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt

Europäischer Sozialfonds



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3107


Informationsstand: 10.05.2004