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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Förderung der beruflichen Eingliederung von Behinderten

Förderung der beruflichen Eingliederung durch modulare Maßnahmen.
Im Anschluss an die Auswahl der Teilnehmer durch Arbeitsagenturen, BfA und LVAen erfolgt als Modulare Planung Modul 1 mit einer Einstiegs- und Belastungserprobungsphase. Im Ergebnis dieser Orientierungsphase wählt der Teilnehmer ein Berufsfeld aus und es wird mit dem Teilnehmer die individuelle berufliche Entwicklungsplanung erstellt.

Als 2. Modul schließt eine einmonatige Stabilisierungsphase an. In dieser Phase erfolgt schwerpunktmäßig die Vermittlung von theoretischen und praktischen Grundkenntnissen im ausgewählten Berufsfeld.

In der als 3. Modul durchgeführten einmonatigen Konsolidierungsphase wird nach betriebsnahen Vorgaben hinsichtlich Auftrag, Zeit und Qualität gearbeitet.

Die Module 4-6 bestehen aus Praktika. In Abstimmung zwischen der THEOPRA Bildungsgesellschaft mbH, den Teilnehmer/-innen und dem Praktikumsbetrieb wird ein Praktikumsplatz im Tagespendelbereich vermittelt, an dem die Teilnhemer/-innen seine/ ihre beruflichen Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten erproben und vervollkommen können. Die gesamte Betreuung (fachlich, sozialpädagogisch und sozialpsychologisch) der Teilnehmer/-innen wird durch die THEOPRA Bildungsgesellschaft mbH durchgängig gewährleistet. In begründeten Fällen kann in Abstimmung mit allen Beteiligten und im Interesse der Sicherung des Zieles, einen Arbeitsvertrag zu bekommen, der Praktikumsbetrieb gewechselt werden. Entsprechend der Projektplanung kann maximal 3 mal ein 3-monatiges Praktikum in unterschiedlichen Unternehmen absolviert werden.
Im Verlauf des Praktikums wird eine Selbsteinschätzung und eine Selbstvermarktungsstrategie erarbeitet. Zugleich werden Schwerpunkte
herausgestellt, die es erforderlich machen, mit noch intensiveren Maßnahmen die Eingliederung in den Arbeitsprozess zu sichern.
Im ständigen Informationsaustausch zwischen der Bildungseinrichtung, dem Praktikanten und den Unternehmen wird die aktuelle Situation erfasst und beeinflusst.
Ausgehend vom bisher erreichten Stand, konkretisiert sich das Bewerber-Profil des/ der Teilnehmers/-in, dass die Grundlage für weitere zu treffende Entscheidungen hinsichtlich der Arbeitsaufnahme bildet. Damit werden alle Beteiligten in die Lage versetzt, den Prozess der Arbeitsaufnahme zielgerichteter vornehmen zu können.



Beginn:

01.07.2003


Abschluss:

31.12.2004


Art:

Modellprojekt / Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Sachsen-Anhalt
Europäischer Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3111


Informationsstand: 25.06.2004