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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Der Einfluss von Bindungsstil auf das Ergebnis stationärer psychosomatischer Rehabilitation

In der Studie sollen Zusammenhänge zwischen Bindungsstil und subjektiver psychisch / physischer Symptomatik sowie deren Veränderung über ein stationäres psychosomatisches Heilverfahren hinweg untersucht werden.

Weiterhin wird der Frage nachgegangen, welcher Zusammenhang zwischen spezifischen Bindungsstilen und der Therapiezufriedenheit seitens der Patienten besteht. Es wird davon ausgegangen, dass ein verschlossener und ein ambivalenter Bindungsstil im Vergleich zu einem sicheren Bindungsstil mit einer geringeren Symptombesserung und einer geringeren Therapiezufriedenheit zum Ende des Heilverfahrens und nach einem Jahr einhergehen. Dazu wird eine Patientengruppe, die ein stationäres psychosomatisches Heilverfahren in der Eifelklinik in Manderscheid absolvieren, mittels des Bielefelder Fragebogen zur Klientenerwartung in drei Bindungsstilgruppen (sicher, ambivalent, verschlossen) aufgeteilt. Diese Patienten bekommen zu Beginn, zum Ende des Heilverfahrens und ein Jahr danach, den SCL 90-R (Belastung durch psychische Symptome), den GBB (Belastung durch körperliche Symptome) vorgelegt.

Zum Ende des Heilverfahrens schätzen die Patienten mittels ZUF-8 ihre Therapiezufriedenheit ein. Zusätzlich werden soziodemographische Daten erhoben. Zur Erhebung individueller Bindungserfahrungen wird mit 40 Patienten ein Adult Attachment Interview geführt. Aus den Ergebnissen sollen Hinweise darauf gewonnen werden, wie Patienten mit kritischen Bindungsstilen effizienter in die Therapie eingebunden werden können.



Beginn:

01.07.2004


Abschluss:

31.01.2007


Art:

Gefördertes Projekt / Studie


Kostenträger:


Deutsche Rentenversicherung Rheinland
Refonet



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3121


Informationsstand: 21.06.2018