Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben (Teilhabeprojekt)

Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben durch:
- Einschätzung von Chancen, Risiken und Perspektiven
- Betriebliche Managementsysteme
- Frühzeitige Intervention und Prävention
- Nachhaltige Qualitätssicherung
- Umsetzung im Dialog

Das Projekt Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben geht davon aus, dass die Chancen von Menschen mit Behinderungen zur Teilhabe wesentlich davon abhängen
- dass die Passung von persönlichen Fähigkeiten und den Bedingungen des Arbeitsplatzes/-marktes möglichst genau eingeschätzt werden
- dass Chancen und Risiken frühzeitig erkannt und notwendige Interventionen frühestmöglich eingeleitet werden, insbesondere in den Unternehmen
- dass die Unternehmen hierbei durch geeignete Managementsysteme unterstützt werden,
- dass die Qualität von präventiven und rehabilitativen Maßnahmen, einschließlich entsprechender Diagnostik und Planung, im Sinne von Mindeststandards definiert und nachhaltig gesichert wird
- dass die Menschen, um die es geht, vollständig informiert und motiviert sind und dass deshalb die Entscheidungen, die Planung und die Steuerung der Maßnahmen im Dialog mit den Betroffenen erfolgen
- dass durch Prävention die Entstehung von Behinderung vermieden bzw. nach Entstehung die negativen Auswirkungen ausgeglichen und Nachteile gemindert werden können.

Aufbauend auf dem Projekt Prävention und Rehabilitation zur Verhinderung von Erwerbsminderung (PRVE) hat das 'Teilhabeprojekt' sieben Arbeitsschwerpunkte:

1. Optimierung der Einschätzung (Assessment) zur Teilhabe
2. Frühwarnsystem (FWS) im betrieblichen Gesundheitsmanagement
3. Betriebliches Eingliederungsmanagement / Disability Management
4. Qualitätssicherung (QS) in der beruflichen Rehabilitation
5. Wirkungsanalyse und Erfolgsmessung
6. Das SGB IX und seine Konsequenzen
7. Prävention



Beginn:

01.06.2004


Abschluss:

31.05.2006


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3219


Informationsstand: 20.08.2019