Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

Praktikabilität, Akzeptanz und Nutzen eines Selbstausfüllbogens für die Feststellung von Rehabilitationsbedarf

Im Mittelpunkt dieses Projektes steht der Lübecker Algorithmus. Dieses allgemeine Konzept zur Objektivierung des Rehabilitationsbedarfs wurde in der ersten Förderphase für Diabetes mellitus Typ 2 und chronische Rückenschmerzen sowie in der zweiten Förderphase für chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) konkretisiert (Vorprojekt). Dabei wurden die Komponenten des Lübecker Algorithmus jeweils in kranheitsspezifischen Selbstauskunftsfragebogen operationalisiert.

Das Vorhaben besteht aus zwei Teilen:
Im ersten Teil sollen Praxistauglichkeit, Akzeptanz und Nutzen des Lübecker Algorithmus im Rahmen der sozialmedizinischen Begutachtung und Indikationsstellung im Reha-Antragsverfahren (Kooperation: LVA Schleswig-Holstein) bzw. bei der erneuten Begutachtung und Entscheidung im Widerspruchsverfahren (Kooperation: BfA) überprüft werden. Dabei geht es jeweils um Anträge wegen Diabetes mellitus Typ 2 oder chronischer Rückenschmerzen. Der Transfer und seine Evaluation sollen im Rahmen eines Prä-Post-Desings vorgenommen werden (Vorbeobachtungsphase, Umsetzungsphase, Evaluation).

Im zweiten, integrierten Teilprojekt soll parallel das bisher störungsspezifische Assessment zu einem krankheitsübergreifenden funktionsbezogenen Verfahren für somatische Indikationen weiterentwickelt werden. Dabei sollen auch die Aspekte Motivation zur Lebensstiländerung und Teilhabestörungen im Sinne des ICF ergänzt werden.



Beginn:

01.01.2005


Abschluss:

31.12.2007


Art:

Gefördertes Projekt / Umsetzungsprojekt


Kostenträger:


Deutsche Rentenversicherung Bund
Förderschwerpunkt Rehabilitationswissenschaften



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3229


Informationsstand: 22.06.2018