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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Verbesserung der beruflichen Intergationschancen junger schwerbehinderter Menschen im Tourismusbereich Kompetenzcenter zur beruflichen Eingliederung arbeitsloser behinderter Frauen

Die Heureka Bildungs-Seminar GmbH Wernigerode beteiligt sich an der Initiative mit dem Projekt Verbesserung der beruflichen Integrationschancen junger schwerbehinderter Menschen im Tourismusbereich. Unter Berücksichtigung der regionalen Voraussetzungen (Harz als Urlaubsregion, kaum Industrie vorhanden) soll durch die Erschließung von Arbeitsplätzen im Tourismusbereich die Integration von schwerbehinderten Menschen verbessert werden. In Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern wird ein Konzept für die barrierefreie Gestaltung von Arbeitsplätzen in Hotels und Freizeiteinrichtungen erarbeitet und umgesetzt. Ziel des Projektes ist es, über den Weg des betrieblichen Praktikums mindestens die Hälfte der Teilnehmer dauerhaft in ein Arbeitsverhältnis zu integrieren und für die Teilnehmer, die nicht direkt vermittelt werden können, durch die Schaffung die Möglichkeit zum Sammeln praktischer Erfahrungen die Chancen auf eine berufliche Integration zu erhöhen. Weiterhin soll ein praktischer Leitfaden über die Beschäftigungsmöglichkeiten von schwerbehinderten Menschen im Tourismusbereich erstellt werden.

In einem Nachfolgeprojekt werden unter Nutzung der im Vorprojekt gesammelten Erfahrungen und des aufgebauten regionalen Netzwerkes mit Arbeitgebern und unterschiedlichen Behörden, Ämtern und Vereinen, behinderte Frauen bei der beruflichen Integration beraten und unterstützt. Die Teilnehmerinnengruppe soll insgesamt 18 Frauen umfassen, von denen mindestens 6 in einem Beschäftigung gebracht werden sollen.

Als Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit sollen zu Beginn die beruflichen und sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie behinderungsbedingten Einschränkungen analysiert und mit den Erwartungen der Betroffenen hinsichtlich ihrer beruflichen Entwicklung abgestimmt werden. Erfahrungsgemäß fehlen vielfach gerade bei Frauen der geplanten Zielgruppe realistische Vorstellungen zur weiteren beruflichen Entwicklung. Zahlreiche erfolglose Bewerbungsversuche führen zu fehlendem Selbstbewusstsein und Zweifeln an den eigenen beruflichen Fähigkeiten.

In diesem Prozess soll mit den Bewerberinnen intensiv daran gearbeitet werden, vorhandene Stärken wieder zu erkennen und marktgerecht herauszuarbeiten. Das bedeutet andererseits aber in manchen Fällen auch, diese nicht zu überschätzen. Durch Vermittlung von Wissen zum regionalen und überregionalen Arbeitsmarkt sollen die Bewerberinnen in die Lage versetzt werden, für sich selbst klare und realistische Ziele zu entwickeln. Das beinhaltet gleichzeitig, dass die Vorstellungen zu erzielbaren Einkommen in der gewünschten Tätigkeit abgeklärt werden.

Bei der Erarbeitung oder Aktualisierung der Bewerbungsunterlagen soll versucht werden, auch sog. 'frauentypische Eigenschaften' als Vorteile bei der Besetzung entsprechender Stellen herauszuarbeiten. Hierbei müssen individuell die Charaktere der Bewerberinnen und die Art der zu besetzenden Stelle beachtet werden. Bei der Auswahl passender Stellenangebote soll unter anderem bei der Formulierung der Anschreiben Unterstützung geleistet und für das Vorstellungsgespräch geübt werden. Die Bewerberinnen sollen auf Wunsch zu den Vorstellungsgesprächen begleitet werden. Über diesen Prozess, der im Wesentlichen als Vorbereitung zur Arbeitsplatzfindung dient, wird gleichzeitig Hilfe zur Selbsthilfe gegeben.

Hinweis: Die Informationen zu diesem Projekt sind archiviert und werden nicht mehr aktualisiert.



Beginn:

01.07.2005


Abschluss:

31.12.2006


Art:

Modellprojekt / Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Europäischer Sozialfonds
Initiative 'job - Jobs ohne Barrieren' (gefördert mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert (6/2005 bis 10/2006) und des Ausgleichsfonds (10/2006 - 01/ 2007))



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3254


Informationsstand: 29.11.2019