Inhalt

Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Projekten blättern

Angaben zum Forschungsprojekt

Ambulantes Qualitätsmanagement alkoholbezogener Störungen in der hausärztlichen Praxis - Transfer evaluierter QM-Tools in die Praxisroutine

Forschungsziele:
  • Weiterentwicklung des bestehenden Leitlinientools für die Praxis-EDV
  • Entwicklung eines durch die Landesärztekammern zertifizierbaren elektronischen Fortbildungsmanuals
  • Implementierung der evaluierten QM-Maßnahmen in die Routineversorgung

Hintergrund:

Alkoholbezogene Störungen besitzen eine hohe gesundheits- und gesellschaftspolitische Relevanz. Im Rahmen der ersten Förderphase wurde ein umfassendes QM-System für die hausärztliche Praxis entwickelt, implementiert und evaluiert. Das primäre Ziel der zweiten Förderphase ist der Transfer der bestehenden Leitlinien und der Verfahren des Qualitätsmanagement in die Routineversorgung.

Methodik:

Die in Papierform vorliegenden Leitlinien werden für die Praxis-EDV weiterentwickelt und ein elektronisches Fortbildungstool wird erstellt. Im Rahmen einer randomisierten Studie sollen dann zwei verschiedene Transferstrategien in die Routinepraxis untersucht werden: Fortbildung des Arztes allein gegenüber einer Fortbildung des Arztes und des gesamten Praxisteams. Eine Evaluation der Intervention wird durch eine Akzeptanzanalyse, die Nutzung der Qualitätsmanagementverfahren und die Qualität der Behandlung erfolgen.

Erwartete Ergebnisse:

Die Implementierung eines computer-basierten Dokumentationsverfahrens und von elektronisch verfügbaren Lehrmaterialien sollen zu einer Verbesserung der Nutzbarkeit des QM-Systems in der Routinepraxis und damit zu einer Verbesserung der Behandlung alkoholbezogener Störungen beitragen. Bezüglich der Transferstrategien wird erwartet, dass das Transfermodell, das die Fortbildung des gesamten Praxisteams beinhaltet, sich einem auf die Fortbildung des Arztes beschränkten Modell überlegen zeigen wird.

Diskussion:

Falls der Praxistransfer der weiterentwickelten QM-Tools positive Resultate bezüglich der Akzeptanz der Nutzer und Qualitätsverbesserung in der Versorgung alkoholkranker Patienten erbringt, können diese in Modelle der Integrierten Versorgung oder in Disease-Management-Programme übertragen werden.



Beginn:

01.11.2004


Abschluss:

31.10.2007


Art:

Gefördertes Projekt / Studie


Kostenträger:


Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): Im Rahmen des Suchtforschungsverbandes Baden-Württemberg



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3292


Informationsstand: 15.06.2018