Inhalt

Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Projekten blättern

Angaben zum Forschungsprojekt

TeSS T-Sign&Script-Relay-Dienste für hörgeschädigte Menschen

Die Tess - Relay-Dienste wurden im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten - Selbsthilfe und Fachverbände e.V. und der Deutschen Telekom AG aufgebaut.
Ziel des Projektes war es, hörgeschädigten Menschen barrierefreies und eigenständiges Telefonieren zu ermöglichen
- durch den Aufbau und Betrieb eines Telefonvermittlungsdienstes (Relay-Dienstes) für hörgeschädigte Menschen
- und der Sicherstellung des Relay-Dienstes auch nach Projektende.

Das Projekt Tess hat am 01.01.2005 begonnen und wurde am 31.12.2008 erfolgreich beendet.

Mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wurde Tess seit dem 01.01.2009 zu einem Regeldienst, der für alle hörgeschädigten Menschen in Deutschland zugänglich ist.

Die gehörlosen Menschen können bundesweit zwischen folgenden Diensten wählen:

Der Videorelay-Dienst T-Sign bietet gehörlosen bzw. an Taubheit grenzend schwerhörigen Menschen mit entsprechender Gebärdensprachkompetenz eine Vermittlung in deutscher Gebärdensprache an. Per Computer und Webcam wird bei T-Sign ein(e) GebärdensprachdolmetscherIn erreicht, die/der den gewünschten hörenden Gesprächspartner anruft und die Gesprächsinhalte von Gebärdensprache in Lautsprache bzw. umgekehrt übersetzt.

Der Textrelay-Dienst T-Script bietet schwerhörigen und ertaubten Menschen eine schriftliche Vermittlung an. Per Schreibtelefon oder PC wird bei T-Script
ein(e) SchriftmittlerIn erreicht, die/der den gewünschten hörenden Gesprächspartner anruft und die Gesprächsinhalte von Schriftsprache in Lautsprache bzw. umgekehrt überträgt.

Normalhörende Menschen können beide Relay-Dienste anrufen, um Kontakt zu hörgeschädigten Menschen aufzunehmen.



Beginn:

01.01.2005


Abschluss:

31.12.2008


Art:

Eigenprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3352


Informationsstand: 19.06.2018