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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Open Paths - Neue Wege zur Integration behinderter Frauen und Männer

Das Projekt OPEN PATHS ist eine Weiterentwicklung aus dem Projekt OPEN DOORS und ist verbunden mit neuen Ansätzen und Partnern.

Ziele des Projekts:

- Stärkung des ambulanten Sektors in der beruflichen Bildung für behinderte Jugendliche
- Effektiverer Übergang behinderter Schülerinnen und Schüler in den Beruf, Aufbrechen von Schubladendenken, Vermeidung von Behinderteneinrichtungen, Ermöglichung eines existenzsichernden Einkommens
- Aufklärung von Fachpersonal aus Schule, Berufsbildung, Verwaltung und Politik über zielführende Maßnahmen der beruflichen Teilhaben zur Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
- Schaffung von 40 Arbeitsplätzen für behinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Projektlaufzeit und darüber hinaus.
- Starke Aktivitäten im Projekt, um die wichtigsten Projektergebnisse in nationale Strukturen einzubinden und damit langfristige Effekte zu erzielen.


Die Teilprojekte der Entwicklungspartnerschaft OPEN PATHs in Kürze:

1. Offene Türen Jena e. V.
Gestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf für Schülerinnen und Schüler aus Sonderschulen mit dem Ziel der Eingliederung in eine betriebliche Berufsausbildung, eine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt und eine Qualifizierung am Arbeitsplatz, wenn eine Berufsausbildung nicht absolviert werden kann.

2. Berliner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen e. V.
Qualifizierung von Fachpersonal hinsichtlich schulischer Integration, Entwicklung von Curricula für die Durchführung von Maßnahmen, die einem erfolgreichen Übergang von der Schule in der Beruf für behinderte Schulabgänger dienen.

3. Förderverein der Kooperativ-Integrativen Gesamtschule Birkenwerder
Implementierung eines integrativen Ansatzes für den beruflichen Einstieg behinderter Schülerinnen und Schüler als Modellvorhaben für Brandenburg. Aufbau eines Beratungsangebotes für Lehrerinnen und Lehrer in Brandenburg zur individuellen Berufswegeplanung für behinderte Jugendliche. Nutzung des Instruments der persönlichen Assistenz zur erfolgreichen Eingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

4. Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter e.V. Kassel
Einführung und Anwendung des persönlichen Budgets in stationären Einrichtungen der Berufsbildung, um behinderter Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine wohnortnahe und fundierte berufliche Qualifikation zu ermöglichen. Berufsbildungswerke und Berufsförderungswerke sollen ermuntert und unterstützt werden, ihre Angebote ambulant zu gestalten. Nutzung der Persönlichen Budgets in diesem Prozess.

5. People First Deutschland e. V. Kassel
Schulungsangebote von Heimbeiräten und Werkstatträten hinsichtlich der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Lernschwierigkeiten (Lern- und geistige Behinderung). Personen, die dem allgemeinen Arbeitsmarkt besonders fern stehen, sollen Informationen und Unterstützung erhalten. Sonderwege sollen aufgebrochen werden, ressourcenorientierte Alternativen werden entwickelt. Eingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt findet dann mit Unterstützung statt.

6. Lebenshilfe Giessen e. V.
Entwicklung von Teilqualifikationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Werkstatt für behinderte Menschen, mit dem Ziel der Eingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

7. Acces gGmbH Erlangen
Betriebliches Arbeitstraining als neue Form des Profiling für behinderte Menschen. Einsatz in Praktika, um Fähigkeiten und Fertigkeiten zu ermitteln. Unterstützung am Arbeitsplatz, Vermittlung in reguläre Beschäftigung auch hier mit der Schwerpunktzielgruppe behinderter Schülerinnen und Schüler.

8. Best Off GmbH Kassel
Entwicklung und Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen zur Erstellung barrierefreier Internetseiten nach den weltweit gültigen Standards Web Content Accessibility Guidelines, User Agent Accessibility Guidelines und Authoring Tool Accessibility Guidelines sowie der deutschen BITV aus dem Jahr 2002. Ziel ist besonders, Menschen mit Behinderung in diesem zukunfstträchtigem Bereich mit einer hohen Spezialqualifikation zu versorgen und so für neue Beschäftigungsmöglichkeiten im Arbeitsbereich IuK Technologien bis hin zur Existenzgründung zu schulen.

Koordiniert wird das Gesamtprojekt von der ISL e.V. in Jena und Kassel. Mit dieser bundesweiten Orientierung, der Verbindung zwischen Ost und West, sehr unterschiedlich strukturierten Bundesländern und Regionen sollen erneut bundesweit nutzbare Modelle und Produkte entwickelt und eingeführt werden.



Beginn:

01.07.2005


Abschluss:

31.12.2007


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Europäischer Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union
EU-Gemeinschaftsinitiative EQUAL



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3353


Informationsstand: 03.01.2020