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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Projekt: KOOP - Kooperationsmodell zur Förderung beruflicher Teilhabe geistig behinderter Menschen

Das Projekt hat zum Ziel, mit einem ambulanten betriebsnah konzipierten Kooperationsmodell junge schwerbehinderte Frauen und Männer mit geistiger Behinderung in Beschäftigungsverhältnisse auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren.

Das Konzept setzt an der Nahtstelle des Übergangs von den Sonderschulen in eine berufliche Teilhabe an. Die Beteiligung kleiner und mittlerer Betriebe und deren Verbände/Unternehmensorganisationen soll im Kooperationsmodell von zentralem Stellenwert sein.

Beispielhaft erprobt werden soll ein Netzwerk-Konzept, das
- mit spezifischen Angeboten und Instrumenten Betriebe gewinnt, sensibilisiert und begleitet;
- junge Frauen und Männer mit geistiger Behinderung in den beteiligten Betrieben beruflich orientiert und vorbereitet;
- die beteiligten Betriebe darin unterstützt, für die jungen Frauen und Männer einen nahtlosen Übergang in eine Beschäftigung zu gestalten;
- Frauenförderung im Netzwerk als Querschnittsstrategie verankert;
- eine aufsuchend und niedrigschwellig angelegte mobile Struktur anbietet.

An 'KOOP' sollen sich ca. 15 bis 20 kleine und mittlere Betriebe beteiligen. 35 bis 40 Schülerinnen und Schüler von Sonderschulen für geistig behinderte Menschen sollen an Betriebsbesichtigungen und Gesprächen teilnehmen.

15 Schülerinnen und Schüler sollen 'Schnupperpraktika' besuchen und 10 junge Frauen und Männer sollen längerfristige Betriebspraktika durchlaufen. Mindestens 5 davon sollen direkt anschließend ein langfristiges Arbeitsverhältnis aufnehmen. Junge Frauen mit geistiger Behinderung werden in der Quantifizierung bevorzugt berücksichtigt.



Beginn:

01.03.2006


Abschluss:

31.12.2006


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Dieses Projekt wird durch die »job«-Initiative mit Mitteln des Ausgleichsfonds finanziell unterstützt.



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3359


Informationsstand: 10.01.2020