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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Verbesserung der Chancen von kleinen und mittleren Unternehmen durch Beschäftigung schwerbehinderter Menschen

Ziel des Projektes ist, Unternehmen durch gezielte Beratung und Qualifizierung in Marketing und Vertrieb dazu zu befähigen, neue Zielgruppen für ihre Produkte und Dienstleistungen zu erschließen, um so zusätzliche Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen. Diese werden parallel so geschult, dass sie im telefonischen Vertrieb diesen Unternehmen als zukünftige Mitarbeiter/innen zur Verfügung stehen können. Von den angestrebten 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sollen mindesten 10 in eine Beschäftigung gebracht werden.

Das Programm in den Unternehmen soll folgendermaßen ablaufen:

- Betriebsanalyse
- 20 Seminare à 4 Std. zu 12 Themen aus Marketing und Vertrieb von KMU.

Daneben werden Mentorensprechstunden und individuelle Umsetzungsbegleitung im Betrieb angeboten, so dass alle teilnehmenden Unternehmen davon profitieren.

Die Unternehmen müssen nachweisen, dass sie ansonsten diese Art von Qualifizierung nicht durchführen würden und sich diese auch in nächster Zukunft finanziell nicht leisten können. Zugleich sollen schwer behinderte Menschen, die über eine kaufmännische Ausbildung oder Berufserfahrung in diesem Bereich verfügen, qualifiziert werden, um anschließend im Vertriebsinnendienst der Unternehmen tätig zu werden.

Es können dabei auch Teilnehmer/innen mit geringeren kaufmännischen Kenntnissen, aber hoher Fachkompetenz in einem anderen Bereich (Spezialisierung Handwerk, Dienstleistung etc.) durch die zusätzliche Qualifizierung ihre beruflichen Chancen verbessern. Nach dem Profiling folgt eine berufliche Qualifizierung, zunächst in Form von acht Wochen à 40 Stunden Unterricht (für Eltern wird ggf. eine Kinderbetreuung zur Verfügung gestellt).



Beginn:

01.08.2006


Abschluss:

31.12.2006


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Dieses Projekt wird durch die »job«-Initiative mit Mitteln des Ausgleichsfonds finanziell unterstützt.



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3379


Informationsstand: 14.04.2020