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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

Wissenschaftliche Begleitung der Modularen Kombinationsbehandlung im regionalen Therapieverbund der Lukas Werk Suchthilfe gGmbH Braunschweig und ihrer Kooperationspartner (MOKO-LWS)

Mit der Studie 'Wissenschaftliche Begleitung der Modularen Kombinationsbehandlung im regionalen Therapieverbund der Lukas Werk Suchthilfe gGmbH Braunschweig und ihrer Kooperationspartner' wird an bisherige Erkenntnisse zu Verbundarbeit und Kombi-Therapien angeknüpft, sie sollen weiterverfolgt und differenziert werden.

Ausgehend von der Annahme, dass die Effizienz von Rehabilitationsmaßnahmen - hier die medizinische Rehabilitation von Abhängigen - maßgeblich von der internen und externen Vernetzung der Behandlungen der beteiligten ambulanten und stationären Einrichtungen abhängt, werden unter wissenschaftlicher Begleitung der AG Devianz mit der 'Modularen Kombinationsbehandlung' ein neuer Leistungsrahmen eingeführt sowie neue Kooperationsstrukturen zwischen den Einrichtungen der LWS und dem Leistungsträger DRV Braunschweig-Hannover installiert. Im Verlauf des Projekts soll geprüft werden, inwieweit diese neuen Strukturen und Prozesse eine individualisierte, flexibilisierte und effizientere Suchtbehandlung fördern. Auf Basis des durch die DRV Braunschweig-Hannover für ihre Versicherten bereitgehaltenen flexiblen Leistungsrahmen 'Modulare Kombinationsbehandlung' soll der Wechsel von PatientInnen zwischen ambulanten und stationären Behandlungselementen ermöglicht werden. Die Projektgruppe der AG Devianz wird mit Hilfe von Elementen eines modernen Qualitätsmanagements, Qualitätszirkelarbeit der Leistungsanbieter, Standards in der Dokumentation und Nutzung eines gemeinsamen Datenpools versuchen, eine größere Transparenz bei der einrichtungsübergreifenden Abstimmung der Maßnahmen und ein inhaltliches Ineinandergreifen des ambulant-stationären Behandlungsprozesses zu realisieren.

Die Effektivität und Effizienz dieser ambulant-stationären Versorgung Abhängigkeitskranker wird mittels PatientInnen- und TherapeutInnenbefragungen prozessbegleitend sowie, im Anschluss an die Reha-Maßnahme, am Behandlungsergebnis (Abstinenz- und Haltequote), dem Ziel der Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und Reintegration in das Erwerbsleben und der Teilhabe ( soziale Integration, u. a. Wohnsituation, Partnersituation, Freundeskreis) gemessen. Es kommen sowohl quantitative als auch qualitative Methoden zum Einsatz.



Beginn:

01.10.2006


Abschluss:

30.09.2007


Art:

Gefördertes Projekt / Studie


Kostenträger:


Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover
Lukas Werk Suchthilfe gGmbH Wolfenbüttel



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3400


Informationsstand: 09.04.2020