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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Berufliche Rehabilitation-Tätigsein-Arbeiten (BERTA)

Herausforderung:
Zentrales Anliegen des Projektes ist es, möglichst gute Voraussetzungen zur beruflichen Eingliederung der jungen Frauen zu schaffen und sie auf diesem Wege zu begleiten. Daraus abgeleitet geht es um:
- das Erfassen der individuellen aktuellen Lebenssituation jeder jungen Frau,
- das Aufdecken, Bearbeiten und Bewältigen sozialer Problemlagen,
- ein Profiling (wird durch ein weiteres Teilprojekt der Entwicklungspartnerschaft BIBER durchgeführt),
- das Ableiten konkreter individuell verschiedener Zielstellungen und Lösungsstrategien,
- die Umsetzung der Lösungsstrategien durch sozialpädagogische Betreuung und Begleitung,
- die Aufnahme einer Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt (Mehraufwand),
- das Finden eines geeigneten Arbeitsplatzes,
- die Aufnahme einer Arbeitnehmerinnentätigkeit,
- den Aufbau einer positiven Lebensperspektive sowie
- die Stärkung der Mutterrolle.

Ziele: Das Hauptziel des Projektes BERTA besteht in der Erleichterung des Zugangs zum bzw. der Rückkehr auf den Arbeitsmarkt, verbunden mit einer dauerhaften sozialen Integration.

Dazu sind notwendig:
- sozialpädagogische Hilfen und Begleitung (§ 13 ( 1) KJHG),
- Motivation der jungen Frauen, ihre 'scheinbar ausweglose Situation' ändern zu wollen,
- Vermittlung und Festigung von personalen Schlüsselqualifikationen, sozialen Qualifikationen, methodischen Qualifikationen und fachlichen Qualifikationen,
- Schaffung der Voraussetzungen zur beruflichen und sozialen Integration,
- Begleitung während des Integrationsprozesses.

Zielgruppe:

Sozial benachteiligte und/ oder individuell beeinträchtigte junge Mütter, die zum Teil gravierende Entwicklungsstörungen bzw. Entwicklungsverzögerungen aufweisen, mit einem oder mehreren Kindern (Alter: 16 - 27 Jahre).

Diesen jungen Frauen mangelt es insbesondere an:
- der Fähigkeit, ihr eigenes tägliches Leben zu bewältigen,
- das Leben gemeinsam mit Kind zu organisieren,
- einem anerkannten bzw. verwertbaren Schul- oder Berufsabschluss,
- einem gesicherten Einkommen,
- der Motivation, ihre eigene, als perspektivlos erlebte Lebenssituation positiv zu verändern.



Beginn:

01.07.2005


Abschluss:

31.12.2007


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Europäischer Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union
EU-Gemeinschaftsinitiative EQUAL
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3408


Informationsstand: 31.01.2020