Inhalt

Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Projekten blättern

Angaben zum Forschungsprojekt

Kompass

Das Projekt stellt ein individuelles Entwicklungsnetzwerk für Schülerinnen und Schüler aus Förderschulen im Westen Hamburgs dar.

Die Zielgruppe sind 72 Schüler/innen der 8. und 9. Klassen an den Förderschulen Bindfeldweg, Grotefendweg und Niekampsweg.

Die Zielsetzung des Projektes besteht darin, mehr Jugendliche aus den beteiligten Förderschulen in Ausbildung und/oder in Arbeit zu integrieren. Damit verbunden ist die Zielsetzung, das Unterrichtskonzept der Sekundarstufe I für lernschwache Schülerinnen und Schüler in den Förderschulen weiter zu entwickeln.

Arbeitsweise

Jeder Jugendliche wird entsprechend seiner individuellen persönlichen Situation und seiner individuellen Lernvoraussetzungen durch auf ihn abgestimmte Lernbausteine unterstützt. Die Jugendlichen erhalten einen Ansprechpartner für den gesamten Prozess der beruflichen Integration (Bildungsbegleiter).

Jeder Schüler erhält ab Klasse 8 einen Lern-Kompass, der die Lehrpläne durch Lern-Bausteine schülergerecht erfasst und dokumentiert, in dem der Bildungsweg geplant wird und der den individuellen Förder- und Integrationsplan enthält. Mit diesem Instrument werden die Eigenverantwortung und die Fähigkeit zur Selbststeuerung durch den Jugendlichen gefördert (Lern-Kompass).

Ab Klasse 8 wird der Lern- und Bildungsprozess an zwei Tagen in der Woche in enger Kooperation mit Praktikums- bzw. Patenbetrieben organisiert, so dass die Schülerinnen und Schüler nach der Allgemeinbildenden Schule und ggf. der Berufsvorbereitung über die erforderliche Betriebserfahrung verfügen, um den Übergang in Ausbildung und/oder Arbeit gelingen zu lassen ('Stadt als Schule Konzept').

Das Konzept wird von den Projektpartnern (bbw/G12) gemeinsam mit Betrieben der Region Eimsbüttel/Altona (West-Hamburg) realisiert, um eine Wohnortnähe für die Jugendlichen sicherzustellen. Dadurch können die abgebenden Schulen und die zuständigen Jugendämter in das Projekt eingebunden werden.

Das Projekt soll die Jugendlichen mit kontinuierlichen Ansprechpartnern auf ihrem Weg bis zur Integration in den Arbeitsmarkt begleiten. Damit werden die Bemühungen des Jugendamtes und des Arbeitsamtes ergänzt und unterstützt.



Beginn:

01.08.2004


Abschluss:

30.06.2007


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Europäischer Sozialfonds

Freie und Hansestadt Hamburg



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3425


Informationsstand: 14.04.2020