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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Bremer Psychosoziales Nachsorgeprogramm für Krebskranke

Das Bremer Psychosoziale Nachsorgeprogramm für Krebskranke soll zu einer Verbesserung der Versorgung von Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen wie Brustkrebs, Gebärmutter/-hals- und Eierstockkrebs in Bremen führen. Zu den rehabilitativen Interventionen gehören als Kernstück ressourcenorientierte Gruppengespräche, die über einen Zeitraum von 4 Monaten einmal wöchentlich stattfinden. Hinzu kommen in begrenztem Umfang ärztliche und psychologische Einzelgespräche, Sozial-/Berufsberatung, Ernährungsberatung, Bewegungstraining, sowie Angehörigenberatung und bei Bedarf Nichtrauchertraining.

Die Maßnahmen sollen
- die Leistungsfähigkeit der Patientinnen im Alltag und Berufsleben wiederherstellen,
- die Lebensqualität der erkrankten Frauen verbessern,
- die Patientinnen bei der Bewältigung der Krankheits- und Therapiefolgen unterstützen.

Die Maßnahmen zielen auf eine langfristige Festigung der erreichten Erfolge der stationären Rehabilitationsmaßnahme ab. Es geht in erster Linie um die Unterstützung der Patientinnen bei der Rückkehr in Familie, Beruf und Gesellschaft.

Bei dem Bremer Psychosozialen Nachsorgeprogramm für Krebskranke handelt es sich um ein Programm für Patientinnen mit gynäkologischen Tumoren
- nach Abschluss der Primärbehandlung und
- nach erfolgter stationärer Rehabilitationsmaßnahme,
- als Nachsorge zur Festigung/Verbesserung des Rehabilitationsergebnisses.

Das ambulante Bremer Nachsorgeprogramm ist ein vorwiegend psychosozialer Behandlungsansatz. Hilfen zur Reintegration in Familie, Beruf und Gesellschaft, Hilfen zur Krankheitsbewältigung und gesundheitsfördernde Angebote bilden die Schwerpunkte des therapeutischen Vorgehens.
Die psychosoziale Nachsorgeleistung wird von den Rehabilitationskliniken ärztlich verordnet und auf Antrag von dem Kostenträger bewilligt. Für den Erfolg der Nachsorge ist eine enge Kooperation mit den vorbehandelnden Rehabilitationskliniken sowie den Hausärzten/Fachärzten, Akutkliniken und weiteren, an der Behandlung beteiligten Stellen, erforderlich. Die Verantwortung für die ärztliche Versorgung und die medizinische Nachsorgebetreuung liegt bei der ärztlichen Leitung des Nachsorgeprogramms.



Beginn:

01.01.2007


Abschluss:

31.12.2009


Art:

Modellprojekt / Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3429


Informationsstand: 09.04.2020