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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Informationspool Computerhilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte (INCOBS III)

Voraussetzung:
Die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien sind auch für blinde und sehbehinderte Menschen Teil des Alltags geworden. Möglich ist dies durch spezielle elektronische Hilfsmittel. Besonders im Beruf ist die optimale Ausstattung mit leistungsfähigen Hilfsmitteln und barrierefreier Kommunikationstechnik unerlässlich.
Erst sie ermöglicht Arbeitnehmern mit Seheinschränkungen die Chance auf zukunftsfähige Arbeitsplätze.

Ziele und Aufgaben:
INCOBS unterstützt die Einrichtung von Computerarbeitsplätzen für Blinde und Sehbehinderte. Ziel ist es, den Hilfsmittelmarkt transparenter zu gestalten und Anwender und Berater bei der Auswahl geeigneter Produkte zu unterstützen. Hierfür erstellt INCOBS Marktübersichten, prüft das Leistungsspektrum wichtiger elektronischer Hilfen und stellt Checklisten zur Produktauswahl zur Verfügung. Die Produkttests werden gemeinsam mit Anwendern und Experten entwickelt. Die Hilfsmittelanbieter stellen INCOBS ihre Produkte für die Tests zur Verfügung. Überprüft wird die Zugänglichkeit wichtiger Anwendungsprogramme sowie die Bedienbarkeit und Ergonomie von Hard- und Software. Die vergleichenden Produkttests ermöglichen herstellerneutrale Informationen zur Leistungsfähigkeit elektronischer Hilfen. Überprüft werden z. B. Braillezeilen, Bildschirmlesegeräte, Vergrößerungssoftware, Screenreader. Auch die Nutzbarkeit herkömmlicher Informations- und Kommunikationstechnologien für Blinde und Sehbehinderte wird von INCOBS erprobt. In Zusammenarbeit mit Testpartnern wie der Stiftung Warentest werden z. B. Handys, Monitore oder Notebooks, auf ihre Zugänglichkeit getestet.

Neu in INCOBS 3 ist die Beschreibung individueller Arbeitsplatzausstattungen und Softwareanpassungen. Die Schlüsseltechnologien Screenreader und Vergrößerungssoftware sind auf den 'Bürostandard' MS Office ausgerichtet. In Betrieben werden aber zahlreiche weitere Anwendungsprogramme genutzt. Ein Teil dieser Programme sind nach individueller Anpassung der Hilfsmittel von Blinden und Sehbehinderten zu nutzten.
INCOBS wird über erfolgreiche Anpassungen informieren und die dabei gewonnenen Erfahrungen verfügbar machen.

Adressaten:
INCOBS wendet sich mit seinen Informationsangeboten an:
Anwender, die herstellerneutrale Informationen zur Auswahl geeigneter Hilfsmittel suchen,
- Berater, die aktuelle Informationen zum Stand der Hilfsmitteltechnologie benötigen,
- Betriebe, die PC-Arbeitsplätze für Blinde und Sehbehinderte einrichten möchten,
- Hilfsmittelhersteller, die die Testergebnisse zur Produktentwicklung nutzen können.



Beginn:

01.07.2007


Abschluss:

30.11.2011


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3488


Informationsstand: 19.06.2017