Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

Alters- und Geschlechtsabhängigkeit des Rehabilitationsbedarfes bei Erkrankungen des Bewegungsapparates

Im Zuge demographischer Entwicklungen in Deutschland verringert sich die Anzahl der Jüngeren absolut, während der Anteil der Älteren an der Erwerbsbevölkerung drastisch steigt. Dies hat einen Einfluss auf die Art der (funktionelle) Beeinträchtigungen und die individuellen Bedürfnisse der Rehabilitanden und damit auf die Wiedereingliederung der Betroffenen ins Erwerbsleben. Darüber hinaus unterscheiden sich Frauen und Männer- wie in anderen Bereichen der gesundheitlichen Versorgung hinsichtlich ihrer Gesundheitsbedürfnisse auch in der Rehabilitation.
Geschlechtsspezifische Unterschiede zeigen sich zum Beispiel in den versicherungsrechtlichen Voraussetzungen, den psycho-sozialen Barrieren für den Zugang zur Rehabilitation oder in der Inanspruchnahme von beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen. Ziel der Studie ist die Erfassung der Alters- und Geschlechtsabhängigkeit des Rehabilitationsbedarfes und die Ermittlung der Konsequenzen für die inhaltliche Ausgestaltung der Rehabilitationsmaßnahme.

Methode: Die in den Jahren 1998 bis Anfang 2005 im Rahmen der Basisdokumentation im Reha-Zentrum Bad Eilsen erhoben Daten von 8.598 Patienten (Rehastatus bei Aufnahme in die Klinik) werden retrospektiv ausgewertet. Parameter ist der IRES Fragebogen (IRES: Indikatoren des Reha-Status), welcher sich in einen somatischen, funktionalen und psychosozialen Teil gliedert. Die Auswertungen werden hinsichtlich Schmerzbeeinträchtigungen, Symptome des Bewegungsapparates, Erschöpfung und Depressivität und der Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage durchgeführt. Statistische Unterschiede der Mittelwerte sollen in Abhängigkeit vom Lebensalter und Geschlecht ermittelt werden.



Beginn:

01.01.2005


Abschluss:

31.12.2008


Art:

Eigenprojekt / Studie



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3601


Informationsstand: 12.03.2014