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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Fit für Arbeit II

Fit für Arbeit II beruht auf den Erfahrungen des Modellprojektes 'Fit für Arbeit'. Im Fokus stehen junge Menschen, die aufgrund ihrer kognitiven Einschränkungen als nicht betrieblich ausbildungsfähig gelten und die auch langfristig einen flankierenden Unterstützungsrahmen benötigen.

Was ist das Neue an diesem beruflichen Integrationsweg?
- Es ist ein Gemeinschaftsprojekt engagierter Wirtschaftsunternehmer und Akteure der beruflichen Qualifizierung und Beschäftigung von Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung.
- In ihm verzahnen sich betriebliche Möglichkeiten zur beruflichen Integration in Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes mit den Fördermöglichkeiten beruflicher Qualifizierung und Unterstützung von Integrationsunternehmen.
- Auf der Plattform der integrativen Arbeitnehmerüberlassung entwickeln sich modellhaft neue Formen der kooperativen Beschäftigung bzw. der sinnvollen Vernetzung von Wirtschaftsunternehmen und Integrationsprojekten.

Was macht Fit für Arbeit II und die darauf aufbauende integrative Arbeitnehmerüberlassung erfolgreich?
- Die jungen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (bis 25 Jahre) werden während der betrieblichen Einstiegsqualifizierung mit individuellem Arbeitstraining, flankierender, praxisorientierter Schulung und unterstützender Sozialberatung gezielt auf ihre zukünftige Tätigkeit im Helferbereich vorbereitet. Auf diese Weise können die jungen Leute langsam in die Arbeits- und Erwachsenenwelt hineinwachsen.
- Die gemeinnützige Füngeling Router GmbH steht den Partnerunternehmen auch während der sich anschließenden Beschäftigung über die integrative Arbeitnehmerüberlassung mit ihrem gesamten Angebotsspektrum verlässlich zur Seite. Als Integrationsunternehmen siedelt sich die Füngeling Router GmbH mit ihrem Dienstleistungsangebot in den Partnerunternehmen an und steht den Unternehmern und ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen als verlässlicher Berater, Mentor und Coach zur Seite.
- Über die verschiedenen Möglichkeiten der betrieblichen Qualifizierung und der integrativen Arbeitnehmerüberlassung entwickeln sich neue Formen einer Beschäftigung, die am Arbeitsplatz behinderungsadäquat qualifiziert und zu einer nachhaltigen und lebensunterhaltssichernden Integration in das Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt führt.
- Die Verzahnung des Integrationsunternehmens und des jeweiligen Wirtschaftsunternehmens geschieht dort, wo es am sinnvollsten ist: Am konkreten Arbeitsplatz im Partnerunternehmen der Wirtschaft.

Das Modellprojekt mit der betrieblichen Einstiegsqualifizierung und der darauf aufbauenden integrativen Arbeitnehmerüberlassung zeigt, dass junge Menschen mit Behinderung trotz ihrer massiven kognitiven Einschränkungen und vorher fehlender betrieblicher Erfahrung in der Arbeitswelt ankommen, wenn sie von einem mobilen Arbeitstrainer begleitet und qualifiziert werden:

- Der Arbeitstrainer hilft den jungen Menschen, die Arbeitswelt zu verstehen.
- Er bleibt dort 'Mentor + Motor', wo sie behinderungsbedingt Unterstützung benötigen.
- Er ist auch für Fragen der Lebensbewältigung außerhalb der Arbeit ansprechbar.

Die wachsende Zahl der Partnerunternehmen zeigt deutlich, dass es eine große Offenheit und Bereitschaft für diese neue Form der betrieblichen Qualifizierung und der anschließenden gemeinsamen kooperativen Beschäftigung gibt:

- Wirtschaftsunternehmen benötigen für die Beschäftigung der von uns angesprochenen Zielgruppe ein ähnlich verlässliches Unterstützungsangebot wie die jungen Menschen selbst.
- Als Integrationsunternehmen verfügt die gemeinnützige Füngeling Router GmbH mit den Modulen der betrieblichen Qualifizierung und der integrativen Arbeitnehmerüberlassung über wichtige Instrumente für die neuartige Form der kooperativen unterstützten Beschäftigung.



Beginn:

01.01.2007


Abschluss:

31.12.2013


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Dieses Projekt wird durch die job-Initiative mit Mitteln des Ausgleichsfonds finanziell unterstützt.



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3627


Informationsstand: 14.04.2020