Inhalt

Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Projekten blättern

Angaben zum Forschungsprojekt

Türen öffnen - Wege ebnen Mentoringprogramm für Studentinnen mit Behinderung

Aufbauend auf der Studie 'Studentinnen mit Behinderung fördert das Mentoring-Projekt des Hildegardis-Vereins Studentinnen (Mentees) gezielt in ihrer Karriere- und Lebensplanung durch die individuelle Begleitung und Ermutigung von 'gestandenen', berufserfahrenen Persönlichkeiten mit akademischem Abschluss, den sogenannten MentorInnen. Es richtet sich an 60 Mentees mit und ohne Behinderung und 60 MentorInnen mit und ohne Handicap. Je eine MentorIn und eine Mentee bilden für die Dauer eines Jahres ein 'Tandem'.

Die Mentee erlebt mit ihrer Mentorin bzw. ihrem Mentor in 'Praktikatagen' deren Berufsalltag und lernt Modelle beruflicher Strategien und Führungsverantwortung kennen. Darüber hinaus können in Absprache telefonische oder persönliche Beratungstermine zwischen MentorIn und Mentee vereinbart werden.

Gemeinsame Seminare zum Auftakt, zur Zwischenbilanz und zum Abschluss ergänzen als 'Plenumsveranstaltungen' die Arbeit der Tandems. Während der Projektdauer steht eine Supervisorin zu Gesprächen bereit.

Die persönliche Begleitung ermöglicht den Mentees, ihre Potentiale, Begabungen und Ressourcen zu entdecken, neue Kompetenzen zu entwickeln, eigene Ziele zu stecken und passende Wege zu finden, diese Ziele auch zu erreichen.

Die MentorInnen ihrerseits profitieren von der Möglichkeit, im Austausch eigene Lebensentscheidungen zu reflektieren, das eigene Wissen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und sich mit anderen MentorInnen zu vernetzen.

Die Ausschreibung für die erste Mentoringphase erfolgt im Sommer 2008. Das Programm gliedert sich in drei aufeinanderfolgende einjährige Mentoringphasen mit je 20 Tandems.



Beginn:

01.01.2008


Abschluss:

30.11.2012


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Conterganstiftung für behinderte Menschen



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3666


Informationsstand: 24.01.2020