Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Forschungsprojekt

Methodenberatung und Methodenkoordination

Hintergrund:

Die Hauptaufgaben des Methodenprojekts bestanden in Serviceleistungen für den Verbund (Einzelberatung und Methoden-Workshops), interner Methoden-Koordinierung und Qualitätssicherung der Forschung sowie in der projektübergreifenden Datenauswertung und Weiterentwicklung spezieller Assessment-Instrumente.

Ziele und Arbeitsschritte:

- Förderung des Austauschs zwischen den einzelnen Projekten,
- methodische Koordinierung in Erhebung und Auswertung,
- Mitarbeit an verbundübergreifenden Arbeitsgruppen,
- Einzelberatungen für Verbundprojekte und assoziierte Vorhaben,
- Forschungs-Qualitätssicherung in fünf verbundinternen Methodenworkshops,
- Absprache einer Schnittmenge von Untersuchungsmethoden und -instrumenten,
- Standardisierung von Darbietung und Auswertung gemeinsamer Methoden,
- Optimierung der Auswertung und Darstellung im Verbund,
- Projekt-übergreifende Auswertung in gemeinsam erhobenen Schnittbereichen und
- Neu- und Weiterentwicklung von rehabilitationsspezifischen Assessment-Instrumenten.

Methoden:

Serviceleistungen, Austausch-/Koordinationsfunktion und Beratungsleistungen wurden mit folgenden Methoden/Arbeitsweisen erbracht:
- Aufbau einer Bibliothek zu Rehabilitations-relevanten Instrumenten,
- Literaturanalysen zu Einzelthemen von projektübergreifendem Interesse,
- Auswahl gemeinsamer Instrumente für inhaltliche Schnittbereiche ('Harmonisierung')
- zur Erfassung von Krankheitsverarbeitung und Lebensqualität in der Rehabilitation,
- Standardisierung der Dateneingabe und -Auswertung),
- spezielle Methodenworkshops zu zentralen projektübergreifenden Themen,
- Datenaggregation und Studien-/Diagnose-übergreifende Auswertung
- (Faktorenanalytische Prüfung der Dimensionen, Item- und Skalenanalysen,
- Summenscore-Bildung und Subgruppenanalysen, z. B. im Hinblick auf Indikationen).

Ergebnisse:

Neben den Beratungsleistungen wurden Ergebnisse aus der Datenaggregation und Studien-/ Diagnose-übergreifenden Auswertung erzielt: So erfolgte eine testmethodische Überarbeitung des 'Schlaf-Fragebogens' nach Siegrist (Datenbasis 664 Ptn) und ein Indikationsvergleich (kardiologische und gastroenterologische R. ). Die engen korrelativen Beziehungen von Schlafstörungen mit psychosozialen Outcome-Parametern (Angst, Depression und Somatisierung) weisen auf die besondere Bedeutung einer Depressionsdiagnostik in der Rehabilitation hin.

Forschungsverbund NRW

Hinweis: Die Informationen zu diesem Projekt sind archiviert und werden nicht mehr aktualisiert.



Beginn:

01.01.1999


Abschluss:

31.12.2004


Art:

Gefördertes Projekt / Verbundprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. - DLR Projektträger des BMBF
Deutsche Rentenversicherung Bund



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FOFVB6Z


Informationsstand: 15.06.2018