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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Bedarfsanalyse zur Einführung von Telearbeit für Frauen mit und ohne Behinderung

1. Ausgangslage: Eine 1997 im Auftrag des MJFJG NRW durchgeführte Vorstudie zu Telearbeit für Menschen mit Behinderung kam zu dem Ergebnis, dass Telearbeit für die Zielgruppe Chancen zur Arbeitsmarktintegration bietet, die derzeit aber noch kaum genutzt werden.
2. Zielsetzung: Im Rahmen der Untersuchung sollen im Raum Dortmund Beschäftigungspotentiale für Menschen mit Behinderungen (insbesondere Frauen) eruiert und die Konditionen der Betriebe zur Einführung von Telearbeit für diese Zielgruppe bzw. zur Auftragsvergabe für ein Telehaus ausgelotet werden. Gleichzeitig werden behinderte Telearbeiterinnen zu ihrer Arbeitserfahrung befragt, um daraus Gestaltungsbedarfe und Anforderungsprofile abzuleiten.
3. Methoden: Eingesetzt wird ein Methodenmix (quantitative und qualitative Methode), um Nachfrage der Betriebe und Angebote an Telearbeitssuchenden aufeinander beziehen zu können. Bestandteile sind: Rezeption vorhandener Potentialanalysen, qualitativer Expertengespräche in Betrieben mit Telearbeitserfahrung, Telefonbefragung von Dortmunder Unternehmen, Sekundäranalyse von Statistiken, Expertengespräche mit Behindertenverbänden und Interviews mit behinderten und nichtbehinderten Telearbeiterinnen.



Beginn:

01.10.1998


Abschluss:

31.12.1998


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Ministerium für Familie, Jugend, Frauen und Gesundheit in
Nordrhein-Westfalen



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Abstract

Needs analysis for the introduction of telework for women with and without disabilities

1. Starting point:In 1997 a prestudy carried out on telework for people with disabilities commissioned by the MJFJG NRW, came to the conclusion that telework offers chances for job market integration for the target group which at present are hardly used.
2. Aims:As part of the investigation, in the area of Dortmund the employment potential of people with disabilities (especially women) should be established and the conditions for businesses to introduce telework for this target group or for awarding a contract for a telehouse should be explored. At the same time disabled teleworkers would be asked about their work experience in order to deduce organisational needs and demand profiles.
3. Method:A mixture of methods (quantitative and qualitative methods) will be used, in order to relate the demands of the businesses and the offers of those seeking telework to each other. Contents are:reception of available potential analyses, qualitative expert discussions in companies with experience of telework, telephone interviews with businesses in Dortmund, secondary analyses of statistics, expert discussions with disabled associations and interviews with disabled and non-disabled teleworkers.


Referenznummer:

i990608u19k


Informationsstand: 01.08.2000