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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag B4-2016: Ablehnung eines behinderten Stellenbewerbers ohne Einladung zum Vorstellungsgespräch bei Nichterfüllung des Anforderungsprofils der öffentlichen Arbeitgeberin

Anmerkung zu LAG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 10.02.2015, Az.: 6 Sa 465/14



Sammelwerk / Reihe:

Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Fachbeiträge B: Arbeitsrecht


Autor/in:

Klaesberg, Sabrina


Herausgeber/in:

Kohte, Wolfhard; Nebe, Katja; Seger, Wolfgang [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2016, 5 Seiten: PDF


Jahr:

2016



Link(s):


Link zu dem Fachbeitrag (PDF | 168 KB)


Abstract:


Fachbeiträge B - Arbeitsrecht:

Thematisch sind die Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht in fünf Schwerpunktgruppen unterteilt: A: Sozialrecht, B: Arbeitsrecht, C: Sozialmedizin und Begutachtung, D: Politik und E: Recht der Dienste und Einrichtungen.

Die Fachbeiträge B beschäftigen sich mit der Schnittstelle zwischen Sozial- und Arbeitsrecht und greifen zum Beispiel Fragen zum Anspruch auf behindertengerechte Beschäftigung nach § 81 SGB IX und zur Vermeidung von Diskriminierung auf. Schwerpunkt ist zudem das betriebliche Eingliederungsmanagement in Unternehmen gemäß § 84 Absatz 2 SGB IX im Sinne eines umfassenden betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Diskussionsgegenstand:

Die Autorin bespricht in ihrem Beitrag die Entscheidung des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz vom 10.02.2015, Az.: 6 Sa 465/14. Das LAG hatte über die Frage zu entscheiden, ob einem schwerbehinderten Stellenbewerber vor dem Hintergrund seines konkreten beruflichen Werdegangs die Eignung für eine Stelle als Benutzungsreferent für den Bibliotheksbereich im öffentlichen Dienst offensichtlich fehlte und ob die Ablehnung ohne Einladung zum Vorstellungsgespräch in der Folge eine Diskriminierung darstellte.

Das Gericht entschied, dass dem Kläger auch unter Berücksichtigung seiner konkreten beruflichen Laufbahn die Eignung offensichtlich fehlte und die Nichteinladung zum Vorstellungsgespräch damit keine Diskriminierung durch den öffentlichen Arbeitgeber darstellte. Maßgeblich für die Bewertung der Eignung ist das vom Arbeitgeber selbst geschaffene Anforderungsprofil, mit welchem er die Kriterien für die Auswahl der Bewerber vor dem eigentlichen Auswahlverfahren festlegt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Urteil mit Aktenzeichen 6 Sa 465/14 Schwerbehinderung - öffentlicher Dienst - unterbliebene Einladung zum Vorstellungsgespräch [...]




Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRB1604


Informationsstand: 12.10.2016

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