Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag B5-2019: Mitbestimmung light? Die Reform der Werkstätten-Mitwirkungsverordnung durch das Bundesteilhabegesetz - Teil III: Komponenten der Inanspruchnahme


Sammelwerk / Reihe:

Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Fachbeiträge B: Arbeitsrecht


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Kohte, Wolfhard; Nebe, Katja; Seger, Wolfgang [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2019, 16 Seiten: PDF


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu dem Fachbeitrag (PDF | 308 KB)


Abstract:


Fachbeiträge B - Arbeitsrecht:

Thematisch sind die Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht in fünf Schwerpunktgruppen unterteilt: A: Sozialrecht, B: Arbeitsrecht, C: Sozialmedizin und Begutachtung, D: Konzepte und Politik und E: Recht der Dienste und Einrichtungen.

Die Fachbeiträge B beschäftigen sich mit der Schnittstelle zwischen Sozial- und Arbeitsrecht und greifen zum Beispiel Fragen zum Anspruch auf behindertengerechte Beschäftigung nach § 81 SGB IX und zur Vermeidung von Diskriminierung auf. Schwerpunkt ist zudem das betriebliche Eingliederungsmanagement in Unternehmen gemäß § 84 Absatz 2 SGB IX im Sinne eines umfassenden betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Diskussionsgegenstand:

In einem dreiteiligen Beitrag befassen sich Eva Nachtschatt, Viviane Schachler und Mario Schreiner mit den Neuerungen der Werkstätten-Mitwirkungsverordnung (WMVO). Dieser dritte Beitragsteil wirft einen rechtssoziologischen Blick auf die tatsächliche Inanspruchnahme der WMVO als angewandtes Recht in den Werkstätten für behinderte Menschen.

Mit der Annahme, dass sich die rechtlichen Neuerungen mit dem BTHG nicht voraussetzungslos vollziehen, sondern an bestimmte Rahmenbedingungen gebunden sind, identifizieren die Verfasser/innen Komponenten, die für eine Anwendung der Partizipationsrechte durch die Werkstattbeschäftigten zentral sind. Im Vordergrund stehen hier vor allem die Rolle der Vermittlungsstellen, die Finanzierung der Werkstatträte sowie die Implementierung der Frauenbeauftragten. Wie abschließend resümiert wird, ist eine weitere wissenschaftliche Begleitung der Reformumsetzung der WMVO unabdingbar, um etwaige Handlungsbedarfe für die Rechtsmobilisierung aufzuzeigen und eine echte Mitbestimmung sowie Interessenvertretung der Werkstattbeschäftigten zu ermöglichen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRB1905


Informationsstand: 22.10.2019

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