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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag C2-2016: Keine Herabsetzung der Minderung der Erwerbsfähigkeit wegen Versorgung mit einem C-Leg

Anmerkung zu LSG Mecklenburg-Vorpommern vom 17.09.2014, L 5 U 1/11



Sammelwerk / Reihe:

Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Fachbeiträge C: Sozialmedizin und Begutachtung


Autor/in:

Hollo, Dierk F.


Herausgeber/in:

Kohte, Wolfhard; Nebe, Katja; Seger, Wolfgang [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2016, 6 Seiten: PDF


Jahr:

2016



Link(s):


Link zu dem Fachbeitrag (PDF | 174 KB)


Abstract:


Fachbeiträge C - Sozialmedizin und Begutachtung:

Thematisch sind die Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht in fünf Schwerpunktgruppen unterteilt: A: Sozialrecht, B: Arbeitsrecht, C: Sozialmedizin und Begutachtung, D: Politik und E: Recht der Dienste und Einrichtungen.

Die Fachbeiträge C behandeln Fragen der Begutachtung - unter anderem für die Gewährung von Rehabilitations- und Teilhabeleistungen, Renten oder GdB-Nachweise, die in der sozialrechtlichen Praxis oft eine wichtige Rolle spielen. Im Fokus steht außerdem die praktische Anwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) etwa als Assessmentinstrument.

Diskussionsgegenstand:

Dierk Hollo bespricht eine Entscheidung des Landessozialgerichts (LSG) Mecklenburg-Vorpommern vom 17.09.2014. Das Gericht hatte sich mit der Frage zu befassen, ob die prothetische Versorgung mit einem C-Leg zur Herabsetzung der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) führt. Es kam zu dem Ergebnis, dass die Versorgung mit einem C-Leg, trotz der damit zusammenhängenden Gebrauchsvorteile, nicht zu einer wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen gem. § 48 Abs. 1 Sozialgesetzbuch (SGB X) führt. Entscheidendes Beurteilungskriterium sei nicht die Möglichkeit der verbesserten Erwerbsfähigkeit, sondern der Integritätsverlust. Der Autor stimmt der Entscheidung zu. Darüber hinaus sei nicht nachvollziehbar, weshalb sich die MdE nur auf verminderte Arbeitsmöglichkeiten auf dem gesamten Gebiet des Erwerbslebens bezieht und nicht - wie nunmehr auch im sozialen Entschädigungsrecht - auf alle Lebensbereiche.

Der Beitrag schließt inhaltlich an den Beitrag C1-2015 an.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRC1602


Informationsstand: 17.05.2016

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