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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag D11-2012: Krank oder behindert? Die Bedeutung tradierter Begriffssysteme und deren Anwendung für komplexe Syndrome


Sammelwerk / Reihe:

Forum D - Entwicklungen und Reformvorschläge: Diskussionsbeitrag


Autor/in:

Hirschberg, Marianne


Herausgeber/in:

Gagel, Alexander; Schian, Hans-Martin; Welti, Felix [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2012, 7 Seiten: PDF


Jahr:

2012



Link(s):


Link zu dem Diskussionsbeitrag (PDF | 186 KB)


Abstract:


Allgemeine Einführung zu Forum D:

Thematisch ist das Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht in vier Einzelforen untergliedert (Forum A, B, C und D).

In Forum D werden rechtliche Entwicklungen und neue Gesetzesvorhaben zum Rehabilitations- und Teilhaberecht sowie ihre Auswirkung auf die Praxis thematisiert. Das Forum D bietet somit besondere Gelegenheit, Probleme, die sich im Rahmen der praktischen Umsetzung neuer Gesetze oder Verordnungen abzeichnen, frühzeitig aufzugreifen. Zudem werden hier die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und hiermit in Zusammenhang stehende juristische Fragestellungen in Deutschland und darüber hinaus diskutiert.

Diskussionsgegenstand:

Die Autorin diskutiert in diesem Beitrag die Differenzierung des Krankheitsbegriffs und im Weiteren die Unterscheidung von Krankheit und Behinderung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Beispiel des Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms. Dabei geht die Autorin explizit auf die WHO-Klassifikation von Krankheit und Behinderung ein.

Die Autorin zeigt in einem Vergleich, wie das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom hinsichtlich der ICD-10 und ICF einzuordnen ist. Insgesamt betrachtet können Aufmerksamkeitsstörungen per ICD-10 diagnostiziert und mit der ICF gemeinsam klassifiziert werden.

Überschneidungspunkte zwischen ICD-10 und ICF gibt es dahingehend, dass sowohl die ICD-10 als auch die ICF auf die gesamte Lebenssituation einer Person abstellt, wobei die ICD-10 allein auf körperliche und biologische Merkmale ausgerichtet ist, während die ICF umfangreichere Klassifizierungsmöglichkeiten bietet. Zur Erweiterung des praktischen Anwendungsbereiches der ICF regt die Autorin schließlich an, diese auch für die Klassifikation von komplexen Syndromen zu nutzen.

Der Beitrag ist eine Zweitveröffentlichung der Originalarbeit 'Krank oder behindert? Die Bedeutung tradierter Begriffssysteme und deren Anwendung für komplexe Syndrome', die in der Zeitschrift 'Ethik in der Medizin' (23: 43 bis 51, 2011) erschienen ist.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRD1211


Informationsstand: 20.06.2012

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