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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag D38-2016: Personenzentrierung im Bundesteilhabegesetz: Trägt die Reform eine personenzentrierte Handschrift?


Sammelwerk / Reihe:

Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Fachbeiträge D: Konzepte und Politik


Autor/in:

Schäfers, Markus


Herausgeber/in:

Kohte, Wolfhard; Nebe, Katja; Seger, Wolfgang [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2016, 7 Seiten: PDF


Jahr:

2016



Link(s):


Link zu dem Fachbeitrag (PDF | 196 KB)


Abstract:


Fachbeiträge D - Politik:

Thematisch sind die Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht in fünf Schwerpunktgruppen unterteilt: A: Sozialrecht, B: Arbeitsrecht, C: Sozialmedizin und Begutachtung, D: Politik und E: Recht der Dienste und Einrichtungen.

In den Fachbeiträgen D werden rechtliche Entwicklungen und neue Gesetzesvorhaben zum Rehabilitations- und Teilhaberecht sowie ihre Auswirkung auf die Praxis thematisiert. Das Forum D bietet somit besondere Gelegenheit, Probleme, die sich im Rahmen der praktischen Umsetzung neuer Gesetze oder Verordnungen abzeichnen, frühzeitig aufzugreifen. Zudem werden hier die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und hiermit in Zusammenhang stehende juristische Fragestellungen in Deutschland und darüber hinaus diskutiert.

Diskussionsgegenstand:

Der Autor betrachtet in seinem Beitrag die im Bundesteilhabegesetz (BTHG) angedachten Reformen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen. Er setzt sich in diesem Zusammenhang mit möglichen Konsequenzen und Auswirkungen der geplanten Eingliederungshilfereform auf die zukünftige Ausgestaltung von Teilhabeleistungen auseinander. Hierzu werden aktuelle fachliche Anforderungen zur personenzentrierten Leistungserbringung mit der geplanten Umsetzung durch das BTHG verglichen. Beispielsweise wird die unklar formulierte Anwendung von Instrumenten zur Bedarfsermittlung aufgezeigt und in Bezug zu den Ausführungen des Gesamtplanverfahrens gesetzt.

In seinen Ausführungen kommt der Autor zu dem Schluss, dass die durch das BTHG angestrebte personenzentrierte Reform der Leistungserbringung durch den Gesetzentwurf des BTHG nicht bzw. nur bedingt erfolgt und stattdessen weitgehend institutionenbezogen bleibt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRD1638


Informationsstand: 17.10.2016

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