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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag D56-2016: Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen im Lichte des Bundesteilhabegesetzes - was kommt auf die Träger der Eingliederungshilfe zu?


Sammelwerk / Reihe:

Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Fachbeiträge D: Konzepte und Politik


Autor/in:

Schartmann, Dieter


Herausgeber/in:

Kohte, Wolfhard; Nebe, Katja; Seger, Wolfgang [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2016, 7 Seiten: PDF


Jahr:

2016



Link(s):


Link zu dem Fachbeitrag (PDF | 184 KB)


Abstract:


Fachbeiträge D - Politik:

Thematisch sind die Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht in fünf Schwerpunktgruppen unterteilt: A: Sozialrecht, B: Arbeitsrecht, C: Sozialmedizin und Begutachtung, D: Politik und E: Recht der Dienste und Einrichtungen.

In den Fachbeiträgen D werden rechtliche Entwicklungen und neue Gesetzesvorhaben zum Rehabilitations- und Teilhaberecht sowie ihre Auswirkung auf die Praxis thematisiert. Das Forum D bietet somit besondere Gelegenheit, Probleme, die sich im Rahmen der praktischen Umsetzung neuer Gesetze oder Verordnungen abzeichnen, frühzeitig aufzugreifen. Zudem werden hier die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und hiermit in Zusammenhang stehende juristische Fragestellungen in Deutschland und darüber hinaus diskutiert.

Diskussionsgegenstand:

Der Autor greift in seinem Beitrag die Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) als etablierte Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben auf. Er kontrastiert diese mit den im Bundesteilhabegesetz (BTHG) angedachten neuen Formen der Leistungserbringung, wie etwa den anderen Leistungsanbietern (§ 60 SGB IX-RegE) und dem Budget für Arbeit (§ 61 SGB IX-RegE). Dabei setzt er sich in seinem Beitrag kritisch mit möglichen Veränderungen und Herausforderungen auseinander, die durch diese Neuerungen entstehen könnten.

Er verweist darauf, dass die neu zu etablierenden Angebote stellenweise noch genauer ausformuliert werden müssen, beispielsweise in Bezug auf Leistungsumfang, -dauer sowie dem Kreis der Leistungsberechtigten. Darüber hinaus hebt er hervor, dass es insbesondere beim Budget für Arbeit zu Überschneidungen mit Leistungen der Integrationsämter kommen könne. Diese strukturellen Herausforderungen gilt es aus seiner Sicht im Vorfeld zu bedenken und zu regeln, um Doppelstrukturen, unklare Zuständigkeiten und Verunsicherung bei den Leistungsberechtigten zu vermeiden. Seine Überlegungen stellt er dabei aus der Perspektive eines Leistungsträgers an.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRD1656


Informationsstand: 09.12.2016

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