Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag D13-2017: Mehr Koordination durch das Bundesteilhabegesetz?


Sammelwerk / Reihe:

Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Fachbeiträge D: Konzepte und Politik


Autor/in:

Heinisch, Daniel


Herausgeber/in:

Kohte, Wolfhard; Nebe, Katja; Seger, Wolfgang [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2017, 8 Seiten: PDF


Jahr:

2017



Link(s):


Link zu dem Fachbeitrag (PDF, 158 KB).


Abstract:


Fachbeiträge D - Politik:

Thematisch sind die Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht in fünf Schwerpunktgruppen unterteilt: A: Sozialrecht, B: Arbeitsrecht, C: Sozialmedizin und Begutachtung, D: Politik und E: Recht der Dienste und Einrichtungen.

In den Fachbeiträgen D werden rechtliche Entwicklungen und neue Gesetzesvorhaben zum Rehabilitations- und Teilhaberecht sowie ihre Auswirkung auf die Praxis thematisiert. Das Forum D bietet somit besondere Gelegenheit, Probleme, die sich im Rahmen der praktischen Umsetzung neuer Gesetze oder Verordnungen abzeichnen, frühzeitig aufzugreifen. Zudem werden hier die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und hiermit in Zusammenhang stehende juristische Fragestellungen in Deutschland und darüber hinaus diskutiert.

Diskussionsgegenstand:

In dem Beitrag geht der Autor der Frage nach, inwieweit die Neuregelungen des BTHG zu einer verstärkten Koordination des Rehabilitations- und Teilhaberechts beitragen können. Wie Heinisch einleitend hervorhebt, ist die umfassende und koordinierte Bedarfsermittlung und -feststellung sowie Planung angesichts des gegliederten Leistungssystems, welches im Zuge der Reform beibehalten wurde, von erheblicher Bedeutung.

Nachfolgend gibt der Autor einen Überblick über die wichtigsten Regelungen zur
Beratung (I.),
Bedarfsermittlung (II.),
Teilhabeplanung (III.) und
Gesamtplanung (IV.).

Als wesentliche Problempunkte stellt er zum einen die mangelnde Einbeziehung von Sozialleistungsträgern, die nicht Rehabilitationsträger sind (zum Beispiel Pflegeversicherung), in die Erstattungsregelungen nach § 16 SGB IX n. F. heraus. Zum anderen zeichne sich trotz der Neuregelungen im Verhältnis von Teilhabe- und Gesamtplanung ein weiterhin hoher Bürokratieaufwand ab.

Im abschließenden Fazit wird darauf hingewiesen, dass das tatsächliche Ausmaß der Koordination insbesondere auch von der jeweiligen Umsetzungspraxis abhängen wird. Schließlich gibt er zu bedenken, dass Koordination und Kooperation nicht als Selbstzweck, sondern vielmehr als Grundlage einer gleichberechtigten Teilhabe anzusehen seien.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRD1713


Informationsstand: 10.04.2017

in Literatur blättern