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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beitrag D35-2018: Zukunft der Arbeit und Erwerbsminderung

Vortrag beim 50. Kontaktseminar des Deutschen Sozialrechtsverbandes



Sammelwerk / Reihe:

Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht, Fachbeiträge D: Konzepte und Politik


Autor/in:

Peters-Lange, Susanne


Herausgeber/in:

Kohte, Wolfhard; Nebe, Katja; Seger, Wolfgang [u. a.]


Quelle:

Heidelberg: Eigenverlag, 2018, 9 Seiten: PDF


Jahr:

2018



Link(s):


Link zu dem Fachbeitrag (PDF | 265 KB)


Abstract:


Fachbeiträge D - Politik:

Thematisch sind die Fachbeiträge des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht in fünf Schwerpunktgruppen unterteilt: A: Sozialrecht, B: Arbeitsrecht, C: Sozialmedizin und Begutachtung, D: Konzepte und Politik und E: Recht der Dienste und Einrichtungen.

In den Fachbeiträgen D werden rechtliche Entwicklungen und neue Gesetzesvorhaben zum Rehabilitations- und Teilhaberecht sowie ihre Auswirkung auf die Praxis thematisiert. Das Forum D bietet somit besondere Gelegenheit, Probleme, die sich im Rahmen der praktischen Umsetzung neuer Gesetze oder Verordnungen abzeichnen, frühzeitig aufzugreifen. Zudem werden hier die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und hiermit in Zusammenhang stehende juristische Fragestellungen in Deutschland und darüber hinaus diskutiert.

Diskussionsgegenstand:

Der Beitrag, bei dem es sich um eine bearbeitete Zweitveröffentlichung handelt, basiert auf ihrem Vortrag beim 50. Kontaktseminar des Deutschen Sozialrechtsverbands. Die Autorin geht der Frage nach, welche Folgen die Veränderungen der Arbeitswelt für die Feststellung einer Erwerbsminderung nach dem SGB VI haben.

Der Anspruch auf eine volle Erwerbsminderungsrente kann unter anderem dann entstehen, wenn der Arbeitsmarkt für eine Person verschlossen ist, weil sie von mehreren ungewöhnlichen Leistungseinschränkungen oder einer schweren spezifischen Leistungsbehinderung betroffen ist, es sei denn, der Rentenversicherungsträger kann die betroffene Person auf eine konkrete, leistungsadäquate Tätigkeit verweisen.

Peters-Lange fordert, dass im Industriezeitalter 4.0 dieses Benennungserfordernis für den Bereich leichter und mittelschwerer Tätigkeiten in der Fertigung auf alle leistungsgeminderten Personen ausgedehnt werden müsse. Daran anknüpfend stellt sie die Anforderungen hinsichtlich der Zahl und des Profils von zukünftigen Verweisungstätigkeiten dar, wobei sie gesondert auf die Erwerbsminderungsrenten wegen psychischer Erkrankungen eingeht.

Abschließend thematisiert Peters-Lange den Umgang mit hybriden Erwerbsverläufen (insbesondere Solo-Selbstständige und 'Crowdworker') und betont, dass es einer Anpassung der gesetzlichen Regelungen bedürfe, um Lücken in Versicherungsbiografien auszugleichen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Reha-Recht.de - das Onlineportal für Rehabilitations- und Teilhaberecht
Homepage: https://www.reha-recht.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

DVfRD1835


Informationsstand: 05.11.2018

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