Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ich schaff' das! Neun Schicksale

Eine Information der Berufsgenossenschaften



Autor/in:

Drescher, Frank; Loewer-Hirsch, Birgit; Noack, Esther [u. a.]


Herausgeber/in:

Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften e.V. (HVBG)


Quelle:

Sankt Augustin: Eigenverlag, 2004, 37 Seiten: DIN-A4, Broschur


Jahr:

2004



Abstract:


Beschäftigungsfähigkeit sichern, erhalten und wenn nötig wieder herstellen - das sind neben der Prävention die Kernkompetenzen der Berufsgenossenschaften. Für die Berufsgenossenschaften ist klar: Optimale Rehabilitation ist eine humanitäre Verpflichtung.

Optimale Rehabilitation ist aber auch wirtschaftlich die richtige Lösung. Je besser die Rehabilitation, umso geringer sind die dauernden gesundheitlichen Beeinträchtigungen und die damit verbundenen langfristigen Belastungen der Solidargemeinschaft.

Vor diesem Hintergrund war es selbstverständlich, dass die Berufsgenossenschaften das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen mit zahlreichen Aktivitäten begleitet haben.

Wo immer möglich, soll nach Unfall oder Berufskrankheit die Wiederaufnahme einer Berufstätigkeit erreicht werden. Wenn berufliches Engagement auf Grund der gesundheitlichen Einschränkungen nicht mehr in Frage kommt, müssen wir als gesetzliche Unfallversicherung die weitestgehende Teilhabe am sozialen Leben ermöglichen. Das Spektrum unserer Hilfeleistungen in diesem Prozess reicht sehr weit, weiter jedenfalls als in den übrigen Systemen der sozialen Sicherung. Dies ist eine große Chance.

Für die Berufsgenossenschaften hat sich in der Diskussion mit den Behinderten bestätigt, dass wir bei unseren Bemühungen um Integration die Selbstbestimmung der Betroffenen ernst nehmen müssen. Nicht Fürsorge ist die Devise, sondern Teilhabe.

Die berufliche Integration behinderter Menschen bleibt eine Daueraufgabe. Wo Integration besonders gut gelingt, hängt es oft am Engagement einzelner Unternehmen und nicht zuletzt auch der Betroffenen. Um solche positiven Beispiele bekannt zu machen, haben die Berufsgenossenschaften anlässlich des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen unter deren Mitwirkung die vorliegende Auswahl von neun Schicksalen zusammengestellt. Sie soll in erster Linie denen Mut machen, die in eine vergleichbare Situation geraten sind.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
Homepage: https://www.dguv.de/de/mediencenter/publikation/index.jsp

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/GL1341


Informationsstand: 12.08.2004

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