Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Wie werden Empfehlungen, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben - LTA - zu prüfen, gehandhabt? Ein Vergleich zwischen den Indikationsbereichen Psychosomatik und Orthopädie/Innere

Vortrag auf dem Vierzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 28. Februar bis 2. März 2005 in Hannover



Autor/in:

Kobelt, Axel; Grosch, Eberhard; Gutenbrunner, Christoph


Herausgeber/in:

Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2005, Sonderausgabe, Seite 260-261, Bad Homburg v. d. H.: WDV Wirtschaftsdienst


Jahr:

2005



Abstract:


Die Bedrohung der Erwerbsfähigkeit durch psychisch bedingte Erkrankungen bringt häufig eine Abwärtsspirale mit mangelnder sozialer Anerkennung, zunehmender sozialer Isolierung und Verlust gesellschaftlicher und beruflicher Aktivität und Partizipation des Patienten in Gang. Amberger weist darauf hin, dass anhaltende Funktionsbeeinträchtigungen auf der psychischen Ebene zu Leistungsminderungen in allen Lebensbereichen führen. Daher sollten innerhalb der medizinischen Rehabilitation arbeitsweltorientierte Problemstellungen im Sinne des übergeordneten Ziels der Rehabilitation durch die Rentenversicherung, nämlich das Leistungsvermögen der Versicherten, nachhaltig zu festigen oder wiederherzustellen, konzeptuell berücksichtigt werden (Bürger, 2004).

Die verantwortungsbewusste Berücksichtigung der beruflichen Perspektive bei der weiteren Rehabilitationsplanung, beispielsweise durch die Empfehlung, LTA zu prüfen, sollte auch über die Entlassung aus der medizinischen Heilbehandlung hinaus eine bedeutende Rolle spielen. Nach der medizinischen Rehabilitation unterbleiben in manchen Fällen notwendige Hilfeleistungen zur Unterstützung der Reintegration der Rehabilitanden auf dem ersten Arbeitsmarkt durch LTA. Dafür gibt es unter anderem objektive Gründe, da einige Versicherte nicht die versicherungsrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen erfüllen.

Die explorative Studie beschäftigt sich mit folgenden Fragestellungen:
1. Wie groß ist der prozentuale Anteil der nachfolgenden Empfehlungen, LTA zu prüfen bei Rehabilitanden, die an einer psychosomatischen Rehabilitationsmaßnahme teilgenommen haben, im Vergleich zu Versicherten, die an einer Rehabilitation wegen muskoskelettaler Beschwerden teilgenommen haben?
2. Lassen sich neben den möglicherweise nicht erfüllten versicherungsrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen weitere Gründe dafür finden, dass Anträge auf LTA nicht bewillgt werden?


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '14. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitationsforschung in Deutschland - Stand und Perspektiven'




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

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Referenznummer:

R/GL135932


Informationsstand: 05.04.2005

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