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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufsbezogenes Belastungserleben von Patienten in der orthopädischen und kardiologischen Rehabilitation

Vortrag auf dem Fünfzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 13. bis 15. März 2006 in Bayreuth



Autor/in:

Hillert, Andreas; Beutel, Manfred E.; Koch, Stefan [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2006, Sonderausgabe, Seite 70-72, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2006



Abstract:


Berufsbezogenes Belastungserleben von Patienten in der orthopädischen und kardiologischen Rehabilitation - eine indikationsübergreifende Untersuchung zur empirischen Begründung von Indikationskriterien für kontrollierte Evaluation eines berufsbezogenen Schulungsprogramms.

In der medizinischen Rehabilitation ist es notwendig, etablierte Konzepte durch berufsbezogene Angebote zu ergänzen. Dieser Ansatz wird auch in anderen Bereichen der Rehabilitation verfolgt. Das Kooperationsprojekt von VDR und DFG beabsichtigt die kontrollierte Evaluation eines auf die Anforderungen der Indikationsbereiche Kardiologie und Orthopädie adaptierten Schulungsprogramms.

Angeboten werden soll das Programm niederschwellig beruflich belasteten Patienten. Zunächst sollten die beruflichen Belastungen der Patienten systematisch erfasst werden und einen gleichermaßen in den Kliniken praktikablen wie inhaltlich angemessenen Algorithmus von Einschlusskriterien definieren.

Im Juli 2005 wurde an sechs Einrichtungen ein Screening zu beruflichen Belastungen und Erwerbsprognosen durchgeführt, um die Verbreitung beruflicher Belastungen bei orthopädischen und kardiologischen Patienten zu beurteilen.

Das Durchschnittsalter der 188 Patienten lag bei 52,3 Jahren. Das Screeninginstrument umfasste 18 Items. Als Grundlage der Auswertung dienten das Niedrig-, Mittel- und Hochschwellenmodell. Von der Erhebung ausgeschlossen waren Patienten mit laufendem Rentenverfahren oder bestehender Erwerbsunfähigkeitsrente.

Viele kardiologische und die Mehrzahl der orthopädischen Reha-Patienten weisen deutliche bis sehr hohe berufliche Probleme auf. Die erhobenen Daten unterstreichen außerdem die Notwendigkeit berufsbezogener Schulungsprogramme. Von der Selbsteinschätzung ausgehend erwies sich ein niederschwelliges Einschlussmodell als praktikabel. Auf diesen Kriterien basiert das berufsbezogene Schulungsprogramm: Gesundheitstraining Stressbewältigung am Arbeitsplatz.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '15. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

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Referenznummer:

R/GL1372x24


Informationsstand: 02.06.2006

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