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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Evaluation funktioneller Leistungsfähigkeit - EFL-Isernhagen - Adjuvanter Einsatz ausgewählter objektivierender Parameter in der arbeitsplatzbezogenen medizinischen Rehabilitation

Vortrag auf dem Fünfzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 13. bis 15. März 2006 in Bayreuth



Autor/in:

Moesch, Wilhelm


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2006, Sonderausgabe, Seite 132-134, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2006



Abstract:


Der ärztliche Dienst der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover befasst sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Aspekt arbeitsplatzbezogener Rehabilitation. Das aus den USA stammende Assessmentverfahren Functional Capacity Evaluation von Isernhagen Works System (FCE-IWS) - in Deutschland unter dem Namen EFL-Isernhagen bekannt - wird neben anderen arbeitsplatzspezifische Untersuchungs- und Trainingsmethoden eingesetzt. Es basiert auf 29 standardisierten funktionellen Leistungstests.

Geschulte Untersucher beurteilen anhand von standardisierten funktionellen Beobachtungskriterien. Diese sind, auch abhängig vom Probanden, unterschiedlich gut visuell zu erfassen. Ob die entscheidenden Parameter durch alleinige Beobachtung mit der notwendigen Genauigkeit erfasst werden können ist von großer Bedeutung. Bislang liegen zur Testgüte nur sehr wenige verwertbare Studien zur Reliabilität und Validität vor.

Es wurde am Beispiel des Testes 'Heben Boden zu Taillenhöhe' untersucht, ob sich die von verschiedenen Untersuchern erhobenen Befunde durch zusätzlich erfasste biomechanische Messwerte bestätigen beziehungsweise objektivieren lassen. Für die Leistungsbeurteilung ist die Bewertung der rekrutierten Muskulatur von großer Bedeutung.

Die eingesetzten objektivierenden Parameter erscheinen insgesamt geeignet, die Testgüte des Assessmentverfahrens zu verbessern. Eine gute Übereinstimmung zwischen Beobachtungswerten und Myographiedaten konnte in den Testbereichen 'schwere' und 'maximale Belastung' festgestellt werden. Auf der mittelschweren Belastungsstufe, mit Beginn der Hilfsmuskelaktivität, fanden sich jedoch hochsignifikante Abweichungen. Dort existiert Handlungsbedarf.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '15. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

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Referenznummer:

R/GL1372x38


Informationsstand: 06.06.2006

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