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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Fit im Kopf - Fit im Job - Neuropsychologie in der beruflichen Rehabilitation: Vorstellung einer neuropsychologischen Rehabilitationssoftware

Vortrag auf dem Sechzehnten Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin



Autor/in:

Müller, Sandra Verena; Klaue, Ulrike; Deibel, Jacqueline [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Deutsche Rentenversicherung, 2007, Sonderausgabe, Seite 308-309, Bad Homburg v. d. H.: wdv Gesellschaft für Medien und Kommunikation


Jahr:

2007



Abstract:


Bei hirnverletzten Patienten ist die berufliche Wiedereingliederungsrate besonders niedrig, da die neuropsychologischen Beeinträchtigungen sich besonders empfindlich auf die Arbeitsleistung auswirken. Eine Prävalenzstudie im Berufsförderungswerk (BFW) Sachsen-Anhalt machte den Bedarf an neuropsychologischer Förderung in der beruflichen Rehabilitation deutlich. Je nach Funktionsbereich des Gehirns (Gedächtnis, Konzentration und planerisches Denken) wies jeder dritte bis vierte Umschüler entsprechende Beeinträchtigungen auf. Am häufigsten betroffen waren die Exekutivfunktionen, die Aufmerksamkeit und die Lernfähigkeit.

Im Unterschied zu herkömmlichen neuropsychologischen Rehabilitationsprogrammen wurde eine Software entwickelt, die sich durch einen höheren kognitiven Anspruch und die Berücksichtigung beruflicher Ausbildungsinhalte unterscheidet. Die Fördersoftware enthält Aufgaben zu den Funktionsbereichen Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Exekutivfunktionen. Zu den alltagsnahen Aufgaben zählt zum Beispiel das Erstellen von Schichtplänen für den Einsatz von Mitarbeitern oder die Korrektur von Geschäftsbriefen.

Die positiven Rückmeldungen und die Bereitschaft zur Nutzung eines solchen Programmes durch die Umschüler machen die Nützlichkeit, Bedienbarkeit und Ansprechbarkeit im BFW Sachsen-Anhalt deutlich.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Gesund älter werden - mit Prävention und Rehabilitaton' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-...

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Referenznummer:

R/GL137858


Informationsstand: 02.10.2007

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