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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rat-Geber für Menschen mit Behinderungen in Leichter Sprache


Autor/in:

Griep, Tasso; Heimbüchel, Bernd; Scholz, Kirsten [u. a.]


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2018, Stand: März 2018, 180 Seiten: PDF


Jahr:

2018



Link(s):


Link zu dem Rat-Geber (PDF | 9,3 MB; Leichte Sprache)


Abstract:


Darum geht es in diesem Heft:
Menschen mit Behinderungen leben überall in Deutschland. Ihre Behinderungen sind verschieden. Menschen mit Behinderungen haben die gleichen Rechte wie alle Menschen. Alle Menschen sind gleich viel wert.

Es gibt viele Gesetze in Deutschland:
In denen stehen besondere Sachen über Behinderungen und die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Ein Gesetz erklärt: Was heißt Behinderung.

Behinderung heißt:
Menschen können nicht überall gut mitmachen. Im Gesetz stehen viele Gründe dafür.
Zum Beispiel:
- Der Körper von Menschen funktioniert nicht richtig.
- Oder die Menschen können Sachen nicht so gut lernen und verstehen.
- Oder die Psyche von Menschen ist krank: Die Menschen fühlen Sachen dann anders. Und die Menschen reagieren anders. So spricht man Psyche: psü sche. Manchmal sagt man Seele statt Psyche. Man sagt auch körperliche Behinderung. Oder geistige Behinderung. Oder seelische Behinderung.

Im Gesetz steht auch:
Die Behinderung dauert länger als ein halbes Jahr. Und die Umwelt ist nicht barriere-frei. Die Umwelt hilft den Menschen nicht: Damit sie mitmachen können.
Zum Beispiel:
- Es gibt keine Rampe für Roll-Stuhl-Fahrer.
- Oder es gibt keine Infos in Leichter Sprache.
- Oder es gibt keine Infos in Blinden-Schrift.
- Oder es gibt keine Arbeits-Plätze
für Menschen mit Behinderungen.

Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Hilfe. Damit sie leben können wie andere Menschen. Damit niemand ausgeschlossen ist.

Deutschland hilft Menschen mit Behinderungen. Der Staat hilft zum Beispiel in der Schule. Menschen mit Behinderungen bekommen besondere Schul-Bücher. Sie können dann besser lesen. Der Staat hilft auch bei der Arbeit.
Zum Beispiel:
Menschen mit Behinderungen bekommen einen Lern-Computer. Sie können dann besser arbeiten.
Der Staat hilft auch zu Hause.
Zum Beispiel:
Menschen mit Behinderungen bekommen Geld. Sie können mit dem Geld einen Pfleger bezahlen. Der Pfleger hilft Menschen mit Behinderungen. Beim Waschen. Oder beim Einkaufen. Oder beim Briefe lesen.

Es gibt noch viel mehr Hilfe. Die Hilfe steht in diesem Heft. Sachen in diesem Heft sind in Leichter Sprache erklärt. Manchmal stehen im Gesetz noch mehr Sachen.
Zum Beispiel: Ausnahmen. Oder besondere Regeln. Die Sachen sind nicht alle erklärt.

Darum:
Die Sachen in den Gesetzen sind gültig.
Die Sachen in diesem Heft sind nur Erklärungen.

[Dieser Text ist eine Info vom Herausgeber]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Beilage zum Ratgeber für Menschen mit Behinderung | REHADAT-Literatur
Ratgeber-Version in Schwerer Sprache | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Graue Literatur / Praxishilfe/Ratgeber / Leichte Sprache / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Publikationsversand der Bundesregierung
Homepage: https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/publikationen

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV011525AxLS


Informationsstand: 28.09.2020

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