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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Forschung in der Rehabilitation

Gemeinsamer rehabilitationswissenschaftlicher Förderschwerpunkt des BMBF und der Rentenversicherung



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, 2001, 62 Seiten


Jahr:

2001



Abstract:


Angesichts der wachsenden medizinischen und ökonomischen Bedeutung der Rehabilitation bei der Versorgung chronisch Kranker ist es notwendig, die Praxis der Rehabilitation kontinuierlich zu verbessern. Zahlreiche Entwicklungen in der Rehabilitation, zum Beispiel die Flexibilisierung und Individualisierung der Versorgung, die zunehmenden Anforderungen an eine integrative Vernetzung der medizinischen, beruflichen und sozialen Reha-Angebote sowie begrenzte Ressourcen erfordern wissenschaftliche Analysen und Forschungsarbeiten, die Wege zur Lösung bestehender Probleme und zur Weiterentwicklung der Rehabilitation aufzeigen.

Das BMBF und die Deutsche Rentenversicherung haben zur Stärkung der Rehabilitationswissenschaften in Deutschland einen gemeinsamen Förderschwerpunkt ins Leben gerufen, in dem acht regionale Forschungsverbünde mit insgesamt 80 Mio. DM gefördert werden. Diese Forschungsverbünde sind die Gewinner der bundesweiten Ausschreibung des Förderschwerpunktes. Die ausgewählten Verbünde zeichnen sich durch eine Erfolg versprechende Infrastruktur aus und bearbeiten fachbezogene Projekte in wichtigen Themenfeldern der Rehabilitationsforschung.

Das Förderprogramm soll die Qualität der Rehabilitationsforschung und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit fördern sowie die fortschreitende Entwicklung der Rehabilitation zu einem eigenständigen Forschungsund Lehrgebiet innerhalb des Wissenschaftssystems unterstützen. Notwendig dafür ist der Aufbau von langfristig tragfähigen wissenschaftlichen Strukturen und die Verankerung von rehabilitationswissenschaftlicher Forschung sowohl an den Universitäten als auch in den Rehabilitationseinrichtungen. Die Rentenversicherung unterstützt die langfristige Absicherung der Forschungsstrukturen deshalb zusätzlich durch die Errichtung von Stiftungslehrstühlen sowie die Beteiligung ihrer eigenen Reha-Einrichtungen am Aufbau von vernetzten Forschungsstrukturen.

In die regionalen Forschungsverbünde sind Universitätsinstitute, Reha-Einrichtungen und Reha-Träger eingebunden. Wissenschaftler und Praktiker verschiedener Fachrichtungen arbeiten interdisziplinär zusammen. In diesen umfassenden Forschungsansatz werden sowohl die medizinischen als auch die psychischen, beruflichen und sozialen Auswirkungen von chronischen Krankheiten einbezogen. Es wird in besonderer Weise darauf geachtet, wie relevant die Forschungsergebnisse für die Praxis sind und ob sie zu einer spürbaren Optimierung der Patientenversorgung und Versorgungsstrukturen beitragen. Die Zusammenarbeit zwischen einem großen Leistungsträger und dem Bund bietet sehr gute Rahmenbedingungen für eine zügige Umsetzung der Forschungsergebnisse in die Versorgungspraxis.

Die Broschüre möchte dem Leser das vielfältige und interessante Forschungsgebiet der Rehabilitationswissenschaften näher bringen. Sie zeigt, was die Forschung zur Optimierung der Rehabilitation beitragen kann. Sie stellt ferner die acht rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbünde des gemeinsamen Förderschwerpunktes vor. Ausgewählte Forschungsbeispiele aus den Verbünden lassen in den einzelnen Kapiteln lebendig werden, was Rehabilitationsforschung im Konkreten bedeutet. Die in der Broschüre vorgestellten Zwischenergebnisse bestärken unsere Zuversicht, mit dem Förderprogramm einen erfolgreichen Weg zu beschreiten.

(Einführung)


Weitere Informationen:


Englisches Abstract

Research in Rehabilitation

Joint Research Programme Rehabilitation Science by BMBF and the German Pension Insurance

Abstract:


In view of the increasing medical and economic importance of rehabilitation in the treatment of the chronically ill it is necessary to improve and update rehabilitation techniques continuously. Current developments in this branch of health care include a move to greater flexibility and individuality in patient care, an increasing demand for interdisciplinary networks linking the medical, social and work-related aspects of rehabilitation treatment, as well as an increased awareness of the need to make effi cient use of limited resources. In such a rapidly evolving field it is imperative to use scientifi c research to find solutions to current challenges and further develop rehabilitation therapies and strategies.

To strengthen rehabilitation science in Germany, the Federal Ministry for Education and Research (BMBF) and the German Pension Scheme have initiated a joint research programme, in which eight regional research networks are supported with a total of 80 Million DM. These research networks, which were the winners of a nationwide competition for funding, have a promising infrastructure, and address important questions in rehabilitation research through specialized projects.

The joint research programme aims to improve the quality and international competitiveness of rehabilitation science, as well as promoting its transformation into a fully fl edged fi eld of research and teaching within the scientifi c community. This requires the establishment of lasting structures in the scientifi c landscape and the integration of rehabilitation research in universities as well as in the rehabilitation institutions. To this end, the German Pension Insurance Institutes have furthermore-endowed professorships, and involve their own rehabilitation centres in the research networks.

The regional networks embrace university and rehabilitation institutes as well as the funding organizations. Scientists and other experts from different disciplines can effectively collaborate. This comprehensive approach covers the medical, psychological, occupational and social consequences of chronic disease. Special attention is paid to the practical relevance of research results, and whether they would give rise to a signifi cant improvement in patient care and its underlying structures. Cooperation between a major provider social security institution and the Federal Ministry provides very good framework for a fast transfer of scientifi c results into everyday patient care.

This brochure aims to bring the reader closer to the varied and interesting research fi eld of rehabilitation science. It shows how research can contribute to the optimisation of rehabilitation therapy, and it introduces the eight research networks supported by the joint research programme. Selected examples of research projects from the networks bring to life in individual chapters what rehabilitation research really entails. The preliminary research results presented in this brochure strengthen our view, that, in pursuing the joint research programme, we are on a road to success.

[Introduction]


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Publikationsversand der Bundesregierung
Homepage: https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/publikationen
Homepage: https://www.bildungsketten.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV0188A


Informationsstand: 05.10.2005

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