Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Bildung in der Frauenrechts­konvention, der Kinderrechts­konvention und der Behinderten­rechtskonvention der Vereinten Nationen


Sammelwerk / Reihe:

Studien zum Völker- und Europarecht, Band 109


Autor/in:

Suelmann, Susanna


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Hamburg: Kovac, 2013, 318 Seiten, ISBN: 978-3-8300-6989-8


Jahr:

2013



Abstract:


Anmerkung:

Die Arbeit ist zugleich eine Dissertation an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, 2012.

Bildung ist ein äußerst wichtiges Gut, welches für alle Menschen auf der Welt zugänglich sein sollte. Die zentrale Bedeutung des Rechts auf Bildung wird insbesondere dadurch hervorgehoben, dass Bildung die Wahr­nehmung anderer Menschenrechte erst ermöglicht. Dennoch werden gewisse Gruppen, die einen Großteil der Weltbevölkerung darstellen, in diesem Bereich oft benachteiligt: Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderungen. Zu ihrem Schutz haben die Vereinten Nationen Konventionen verabschiedet, die den Bedürfnissen dieser Personen­gruppen Rechnung tragen sollen. Sowohl in der Frauenrechts­konvention, als auch in der Kinderrechtskonvention und der Behindertenrechts­konvention ist mindestens ein Artikel enthalten, der sich exklusiv mit dem Thema Bildung beschäftigt (Art. 10 CEDAW, Art. 28, 29 CRC sowie Art. 24 CRPD).

Die Arbeit stellt den ersten jemals vorgenommen Vergleich dieser drei Menschenrechtsinstrumente im Bildungsbereich dar, in dem die Unterschiede sowie die Gemeinsamkeiten zwischen den Bildungsartikeln herausgestellt werden. Dabei untersucht die Verfasserin insbesondere die Frage, ob die Bildungsartikel den Charakter des jeweiligen Übereinkommens widerspiegeln und somit für die jeweiligen Konventionen typische Bestimmungen darstellen.

Des Weiteren werden die Mechanismen analysiert und verglichen, die die jeweiligen Menschenrechts­instrumente und ihre Zusatzprotokolle für die Durchsetzung der in den Überein­kommen genannten Rechte aufweisen. Ein wesentlicher Kontrollmechanismus ist dabei das Einreichen von Staatenberichten durch die Vertragsparteien, die von einem jeweils eigens eingerichteten Ausschuss untersucht und mit sog. 'Concluding Observations' versehen werden.

Die Studie untersucht alle jemals von den Ausschüssen zur Frauen-, Kinder- und Behinderten­rechtskonvention erlassenen 'Concluding Observations' im Bildungsbereich und vergleicht sie miteinander. Dabei werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten, aber auch Kompetenz­überschreitungen festgestellt. Ein kurzer Ausblick auf zukünftige Entwicklungen rundet das Buch ab.

[Aus: Verlagsinformation]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Verlag Dr. Kovac
Homepage: https://verlagdrkovac.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV0210


Informationsstand: 06.02.2013

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