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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Wie kann der Anspruch auf Teilhabe auch für psychisch behinderte Menschen zur Realität werden?

Dokumentation der Veranstaltungsreihe Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft, Teil 1 der Veranstaltung am 24.04.2002



Sammelwerk / Reihe:

Schriftenreihe des Landes Niedersachsen, Band 32 Teil 1


Autor/in:

Dörner, Klaus; Gephart, Wolfgang; Holler, Gerhard [u. a.]


Herausgeber/in:

Der Behindertenbeauftragte des Landes Niedersachsen


Quelle:

Hannover: Eigenverlag, 2002, 103 Seiten: PDF


Jahr:

2002



Link(s):


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Abstract:


Am 01.07.2001 ist das neue Sozialgesetzbuch - Neuntes Buch - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen - (SGB IX) in Kraft getreten. Durch das SGB IX wird die Kodifikation des Rechtes der sozialen Sicherung fortgesetzt und für das Rehabilitationsrecht realisiert.

Das SGB IX soll, so der Gesetzgeber, den durch die Reform des Schwerbehindertengesetzes eingeleiteten Paradigmenwechsel in der Politik mit behinderten Menschen fortsetzen. Es wird endlich Abschied genommen von dem der Fürsorge obliegenden Behinderten. Vielmehr soll der behinderte Mensch aktiv im Mittelpunkt der rehabilitativen Bemühungen stehen und weitgehend selbst über die Gestaltung seiner Rehabilitation entscheiden können.

Ziel des Gesetzes ist es, die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft zu fördern und Benachteiligungen zu vermeiden oder ihnen entgegenzuwirken. Dabei wird den besonderen Bedürfnissen behinderter und von Behinderung bedrohter Frauen und Kinder Rechnung getragen. Dies alles ist nicht nur begrüßenswert, sondern war auch längst überfällig. Auch in der Behindertenpolitik hatte es einen Reformstau gegeben, der von der Bundesregierung mit dem SGB IX und dem in der Zwischenzeit verabschiedeten Behindertengleichstellungsgesetz aufgelöst werden soll.

Es stellt sich die Frage, ob dies gelungen ist. Gelungen ist es dann, wenn sich nicht nur Gesetzestexte, sondern die Lebenswirklichkeit von Menschen mit Behinderungen aus ihrer Sicht positiv geändert haben. Dieser Frage wurde auf der ersten von insgesamt vier Veranstaltungen nachgegangen. Die Ergebnisse werden in einer Vorabdokumentation dargestellt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Sammelwerk / Graue Literatur / Tagungsdokumentation / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Niedersachsen
Homepage: https://www.behindertenbeauftragte-niedersachsen.de/index.ph...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV0271


Informationsstand: 13.01.2004

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