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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Geschäftsbericht 2003/2004


Sammelwerk / Reihe:

BAR-Geschäftsbericht


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR)


Quelle:

Frankfurt am Main: Eigenverlag, 2004, 42 Seiten: DIN-A4, Broschur


Jahr:

2004



Abstract:


Mehr Selbstständigkeit, mehr Entscheidungsspielräume und eine schnellere und bessere Unterstützung in allen Fragen des Hilfebedarfs - seit Inkrafttreten des SGB IX am 01.07.2001 haben Menschen mit Behinderung mehr Rechte auf Teilhabe.

Auch das abgelaufene Geschäftsjahr war wieder durch diese grundlegenden Zielsetzungen des SGB IX geprägt. Die Aktivitäten der BAR spiegelten sich in der Umsetzung dieses umfassenden Gesetzesauftrages. Das Gesetz verpflichtet die Rehabilitationsträger im Rahmen der BAR Gemeinsame Empfehlungen für eine reibungslose und koordinierte Zusammenarbeit zu vereinbaren. So wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr vier neue Gemeinsame Empfehlungen entwickelt, die maßgeblich zur Umsetzung des SGB IX beitragen.

Auch die Arbeiten an den BAR-Rahmenempfehlungen zur ambulanten medizinischen Rehabilitation sind in diesem Zusammenhang hervorzuheben.

Mit den am 01.04.2004 in Kraft getretenen Rahmenempfehlungen zur ambulanten dermatologischen Rehabilitation, zur ambulanten onkologischen Rehabilitation und zur ambulanten Rehabilitation bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen liegen nun bereits sechs indikationsspezifische Konzeptionen vor. Damit lässt sich der bundesweite, trägerübergreifende Auf- und Ausbau entsprechender ambulanter Angebote auf einer abgestimmten Grundlage forcieren.

Dies gilt auch für den Bereich der beruflichen Teilhabe. Mit den erfolgreich abgeschlossenen Modellprojekten REGINE und Case Management hat die BAR pragmatische Anstöße zur Weiterentwicklung der Rehabilitation und Teilhabe im Interesse der Betroffenen gegeben.

Darüber hinaus sind die vielfältigen Aufgaben der BAR von der Öffentlichkeitsarbeit über die Fort- und Weiterbildung bis hin zum Erfahrungsaustausch aller an der Rehabilitation Beteiligten als Arbeitsschwerpunkte zu nennen. Ein Highlight im Berichtsjahr war die erste BAR-Zukunftskonferenz. Mit dieser etwas anderen Konferenz unter dem Motto: Teilhabe ist mehr: Selbstbestimmung und Mitgestaltung in der Rehabilitation, brachte die BAR frischen Wind in die Diskussionen um die Weiterentwicklung des Systems der Rehabilitation und Teilhabe.

Nach übereinstimmenden Aussagen der Teilnehmer zeichnet sich das zukunftsfähige System der Rehabilitation und Teilhabe behinderter und chronisch kranker Menschen durch eine konsequente Nutzerorientierung und zugleich durch bedarfsgerechte, effiziente und qualitätsgesicherte Leistungserbringung aus. Die inhaltliche und organisatorische Vernetzung der Leistungen, Dienste und Akteure ist hierfür unabdingbare Voraussetzung. Eine solche Ausrichtung des Systems gewährleistet Nachhaltigkeit für betroffene Menschen und liegt damit auch im Interesse der Leistungserbringer und Leistungsträger. Hierfür müssen die schon jetzt im SGB IX enthaltenen Ansätze weiter umgesetzt und fortentwickelt werden.

Das umfangreiche Aufgabenspektrum der BAR ist nicht ohne das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle zu bewältigen. Aber auch die Unterstützung der Mitglieder und Kooperationspartner trug wesentlich zur Erfüllung und Umsetzung der vielfältigen Aufgaben bei. Die BAR dankt allen Beteiligten für die konstruktive Unterstützung und verbindet damit auch den Wunsch auf eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit.

[Aus: Vorwort]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) | REHADAT-Angebote und Adressen
BAR-Rahmenempfehlungen zur Rehabilitation




Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR)
Homepage: https://www.bar-frankfurt.de/publikationen/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV076706


Informationsstand: 04.08.2005

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