Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufliche Teilhabe von Frauen mit - unterschiedlichen - Behinderungen unter der besonderen Berücksichtigung von Frauen mit Betreuungspflichten

Wissenschaftliche Begleitung zur Umsetzung des SGB IX - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschenim Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung. Abschlussbericht



Sammelwerk / Reihe:

Forschungsberichte des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung, Band F319


Autor/in:

Schön, Elke; Richter-Witzgall, Gudrun; Klein, Birgit [u. a.]


Herausgeber/in:

Sozialforschungsstelle Dortmund - sfs; Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS)


Quelle:

Bonn: Eigenverlag, Online-Ressource, 2004, Stand: Juli 2004, 191 Seiten


Jahr:

2004



Link(s):


Link zu dem Abschlussbericht (PDF, 1,15 MB).


Abstract:


Am 1. Juli 2001 trat das Sozialgesetzbuch - Neuntes Buch (SGB IX) in Kraft. Das SGB IX regelt neben der medizinischen Rehabilitation die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben und am Lebens in der Gesellschaft. Das Gesetz enthält eine Zielbestimmung - von der Fürsorge zur Selbstbestimmung -und viele Einzelregelungen, die Frauen neue berufliche Zugangsmöglichkeiten und Unterstützung zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Einrichtungen und Diensten Möglichkeiten einer frauengerechten Gestaltung von Angeboten und Organisationskulturen eröffnet haben. Die Rehabilitationsträger sind durch das SGB IX verpflichtet, frauengerechte Angebote zu gewährleisten und den Bedürfnissen von Frauen Rechnung zu tragen.

Das Projekt sollte Befunde liefern, inwieweit die frauenfördernden gesetzlichen Möglichkeiten zur besseren Integration in das Arbeitsleben bereits in Anspruch genommen werden und welche Probleme bei der Umsetzung auftreten. Die wissenschaftliche Begleitung zur Umsetzung des SGB IX will sichtbare Fortschritte aufzeigen, Konzepte zur beruflichen Teilhabe bewerten und in einem kritischen Dialog mit den Beteiligten Handlungsempfehlungen entwickeln.

Im Mittelpunkt standen die Lebenslagen und Lebensentwürfe von Frauen mit Behinderungen. Gefragt wird nach Hemmnissen und Chancen bei Berufseinstieg, beruflicher Qualifizierung, nach veränderten Lebensmustern sowie nach dem jeweiligen Beratungs-, Unterstützungs- und Assistenzbedarf. Dies erfolgt
- in biografischen Interviews mit Frauen an verschiedenen Stationen ihrer Berufsbiografie und Lebensführung, insbesondere auch Frauen mit Betreuungspflichten sowie Frauen in ländlichen Gebieten
- in Gruppengesprächen mit jungen Frauen mit Behinderungen, bei denen die Berufsorientierung im Mittelpunkt steht sowie
- mit Hilfe einer schriftlichen Befragung von Teilnehmerinnen an Qualifizierungs- und Umschulungsmaßnahmen in Berufsförderungswerken in NRW, Baden-Württemberg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

In Gesprächen mit verschiedenen Trägern der Rehabilitation - unter anderem aus der beruflichen Rehabilitation, begleitenden Diensten, initiativen Betrieben, Selbsthilfe und Interessengruppen - sollte herausgearbeitet werden, inwieweit die neuen Gesetzesbestimmungen zur verbesserten Teilhabe umgesetzt werden konnten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Projekt Berufliche Teilhabe am Arbeitsleben von Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen




Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Publikationsversand der Bundesregierung
Homepage: https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/publikationen

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV1081


Informationsstand: 19.10.2004

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