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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Einführung in die Gebärdensprache und ihre Erforschung


Sammelwerk / Reihe:

Internationale Arbeiten zur Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser, Band 11


Autor/in:

Boyes Bream, Penny


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Seedorf: Signum, 1995, 3. Auflage; erstmals erschienen 1990, 234 Seiten: Hardcover, ISBN: 3-927731-10-2; 978-3-927731-10-3


Jahr:

1995



Abstract:


Das Buch führt in allgemein verständlicher Form in die Gebärdensprache Gehörloser und ihre Erforschung ein. Dabei präsentiert Penny Boyes Braem die neuesten internationalen Forschungsergebnisse und viele anschauliche Beispiele aus der (Schweizer-)Deutschen Gebärdensprache. Im Mittelpunkt der Darstellung steht die Grammatik der Gebärdensprache. Es wird nicht nur auf die Struktur der Handzeichen, sondern auch auf die grammatikalische Nutzung des Gebärdenraumes, der Körperhaltung und der Mimik eingegangen.

Neben dieser auf das Gebärdensprachsystem gerichteten Betrachtung, behandelt die Autorin jedoch auch Methodenfragen sowie psycho- und soziolinguistische Aspekte der Gebärdensprache (Gebärdenspracherwerb, Lernpsychologie, Gebärdensprachdialekte und -varianten). Dabei wird auch der Unterschied zwischen Gebärdensprache und lautsprachbegleitendem Gebärden geklärt.

Für die 3. Auflage wurden die umfangreiche Bibliografie, das Personen- und Sachregister sowie das Glossar der linguistischen Fachbegriffe, das dieses Werk zu einem wichtigen Hilfsmittel für jeden macht, der sich der Gebärdensprache Gehörloser befasst, auf den aktuellen Stand gebracht.

Inhalt:

Die Bausteine einer visuell-gestischen Sprache:
1. Sublexikalische Komponenten;
die Kommunikationsmittel der Gebärdensprache; die manuellen Komponenten;
sublexikalische Regeln und Prozesse;
Notationssysteme

2. Die psychologische Realität der sublexikalischen Komponenten;
Gebärdensprache und Pantomime;
ikonische und linguistische Komponenten;
lernpsychologische Studien;
Wahrnehmungs- und Gedächtnisstudien;
geschichtliche Aspekte

Die Grammatik einer visuell-gestischen Sprache:
3. Einige grammatikalische Konsequenzen der visuell-gestischen Modalität;
Produktionstempo der gesprochenen Sprache und der Gebärdensprache;
Auswirkungen der Modalitätsunterschiede auf die Form der Sprachen

4. Nutzung des Raums für grammatikalische Funktionen;
Ausgangspunkt und Ziel einer Tätigkeit;
Pronominale Referenz Übereinstimmung zwischen Verb und Subjekt/ Akkusativobjekt/Dativobjekt;
Zeitangaben

5. Die Verwendung der Komponenten;
Handform, Handstellung und Bewegung in der Grammatik;
Stand- und Bewegungsverben und deren klassifizierende Handformen;
Verben, die für den Distributiv- und den Zeitaspekt flektiert werden

6. Die Verwendung der nicht-manuellen Komponenten in der Grammatik der Gebärdensprache;
Nicht manuell ausgedrückte Akjektive und Adverbien, Nichtmanuelle Ausdrucksformen von Satztypen (Verneinung, Bejahung, Frage, Relativ- und Konditionalsätze), Direkte und indirekte Rede, Mundbilder

Varianten, Anwendung und Erwerb der Gebärdensprache:
7. Varianten der Gebärdensprache innerhalb der Kultur der Gehörlosen;
Nationale Gebärdensprachen und Dialekte;
Stile und Register der Gebärdensprache, (Gebärden-/Laut-) Mischsprachen, Gehörlosengemeinschaft und Gehörlosenkultur

8. Andere Formen der manuellen Kommunikation:
Fingeralphabet und gebärdete Lautsprache (LBG);
Das Fingeralphabet;
lautsprachbegleitende Gebärden

9. Forschung über den Erwerb der Gebärdensprache;
der natürliche Erwerb der Gebärdensprache als erste Sprache bei Kindern;
der spätere Erwerb der Gebärdensprache bei Gehörlosen

Anmerkungen; Literaturverzeichnis; Personen- und Sachregister; Begriffserläuterungen


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Projekte zu Gebärdensprache | REHADAT-Forschung




Dokumentart:


Buch/Monografie




Bezugsmöglichkeit:


Signum Verlag
Homepage: http://www.signum-verlag.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV1088


Informationsstand: 06.03.1997

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