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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Münchner Haupt-, Wirtschafts- und FörderschülerInnen auf dem Weg von der Schule in die Berufsausbildung

Zweite Erhebung der Münchner Schulabsolventenstudie



Autor/in:

Gaupp, Nora; Großkurth, Heike; Lex, Tilly


Herausgeber/in:

Landeshauptstadt München


Quelle:

München: Eigenverlag, 2010, 2. Auflage, Stand: März 2008, 76 Seiten


Jahr:

2010



Abstract:


Im April 2008 hat das Deutsche Jugendinstitut im Auftrag des Stadtrats der Landeshauptstadt München in den Abschlussklassen der Münchner Haupt-, Wirtschafts- und Förderschulen eine Münchner Schulabsolventenstudie in Form einer Längsschnittuntersuchung begonnen. Über drei Jahre hinweg werden die Bildungs- und Ausbildungswege der Jugendlichen untersucht.

Die Münchner Schulabsolventenstudie bildet eine wichtige empirische Basis, um Probleme beim Übergang von der Schule in die berufliche Bildung in München zu identifizieren. Die Untersuchung soll den kommunalen Institutionen verlässliche Rückmeldungen über die eingeschlagenen Wege der Jugendlichen an der ersten Schwelle in die Berufsausbildung liefern, um darauf aufbauend konkrete Maßnahmen planen zu können.

Zentrale Aussage des bereits vorliegenden Erstberichts zur Münchner Schulabsolventenstudie ist: Münchner Jugendliche sind allgemein stark bildungs- und ausbildungsorientiert. Die Schülerschaft der Münchner Haupt-, Wirtschafts- und Förderschulen ist darüber hinaus durch einen hohen Anteil an Jugendlichen mit Migrationserfahrungen gekennzeichnet. Vor allem für nach Deutschland zugezogene Jugendliche bestehen aber Risiken beim Übergang von der Schule in den Beruf.

Ich freue mich, Ihnen nun den Bericht über die Ergebnisse der ersten Folgebefragung vom November 2008 vorlegen zu können, den das Deutsche Jugendinstitut in enger Abstimmung mit den beteiligten Münchner Akteuren erstellt hat.

Im Zentrum stehen Fragen zu den direkten Anschlussstationen der Jugendlichen unmittelbar nachdem sie die Schule verlassen haben:
- Wie vielen gelingt der direkte Übergang in eine Ausbildung?
- Wer geht weiter zur Schule?
- Welche Jugendlichen müssen ihren Ausbildungswunsch zunächst zurückstellen und besuchen ein berufsvorbereitendes Angebot?
- Gelingt der Übergang Jugendlichen mit Migrationshintergrund in gleicher Weise wie den anderen Jugendlichen?
- Welchen Einfluss haben das Geschlecht oder die Schulleistungen auf die Zukunft der Jugendlichen?

Einige wichtige Aussagen schon vorab: Etwa zwei Drittel der Absolventinnen und Absolventen aus den Haupt- und den zweistufigen Wirtschaftsschulen haben unmittelbar nach dem Verlassen der Schule eine Berufsausbildung begonnen oder besuchen eine weiterführende Schule. Auffallend häufig gelingt in München den Mädchen der Einstieg in eine Berufsausbildung. Die Wege der Förderschülerinnen und -schüler führen relativ einheitlich in die Berufsvorbereitung. Nur wenige Jugendliche bleiben unversorgt.

Die bisherigen Ergebnisse der Münchner Längsschnittuntersuchung sind insgesamt erfreulich. Trotzdem sollten die Resultate für uns Ansporn sein, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen, unsere Kräfte noch stärker zu bündeln und auch künftig eine kontinuierliche Qualitätssteigerung bei der Berufsvorbereitung der Schulabsolventinnen und -absolventen zu erreichen.

Ich möchte alle beteiligten Akteure im Feld der Übergänge von der Schule in den Beruf herzlich dazu einladen, die Längsschnittstudie mit ihren aktuellen Informationen zu nutzen und daraus gemeinsam Handlungsstrategien zu entwickeln.

[Aus: Vorwort]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Landeshauptstadt München
Sozialreferat/Stadtjugendamt
Jugendkulturwerk
Prielmayerstraße 1
80335 München
Homepage: http://www.jugendkulturwerk.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV1173


Informationsstand: 23.05.2011

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