Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Digitaler Stress und psychische Gesundheit bei Personen mit erhöhtem Erwerbsminderungsrisiko: Eine querschnittliche Kohortenstudie im Sozialmedizinschen Panel (GSPE-III)

Vortrag auf dem 28. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 15. bis 17. April 2019 in Berlin



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation - Shaping healthcare for the future


Autor/in:

Hennemann, Severin; Höhler, Judith; Spanier, Katja [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2019, Seite 95-97


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 3,4 MB).


Abstract:


Digitale Informations- und Kommunikationstechnologien sind ein wesentlicher Bestandteil des beruflichen und privaten Alltags geworden und mittlerweile in allen Altersgruppen präsent (ARD/ZDF-Online Studie, 2018). Neben einer Vielzahl von Vorteilen bringt die Durchdringung und Intensität der digitalen Kommunikation auch potenzielle Risiken für die psychische Gesundheit mit sich (Reinke & Chamorro-Premuzic, 2014; Becker et al., 2013).

Studien deuten darauf hin, dass die Angst, etwas im Internet zu verpassen sowie der soziale Druck zur Erreichbarkeit wichtige Motivatoren für eine gesteigerte bzw. zeitgleiche digitale Kommunikation darstellen. In einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage konnten Reinecke et al. (2017) die Zusammenhänge dieser Faktoren mit dem Stresserleben sowie indirekt mit Burnout, Angst und Depressivität bestätigen, wobei sich altersabhängige Zusammenhangsmuster ergaben.

Das Ziel der vorliegenden Studie war es daher, mögliche negative Zusammenhänge der Menge an täglicher, digitaler Kommunikation (DiKom) und dem InternetMultitasking (IMult) mit arbeitsbezogenem Stress und psychischem Wohlbefinden sowie den motivationalen Einfluss der Befürchtung, etwas im Internet zu verpassen (BefInt), und den wahrgenommenen sozialen Druck zur Erreichbarkeit (SozEr) in einer Stichprobe von erwerbsgefährdeten Personen im mittleren Erwachsenenalter zu untersuchen und Aussagen über das individuelle Risikoprofil des 'digitalen Stress' abzuleiten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '28. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation - Shaping healthcare for the future'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV129716


Informationsstand: 03.06.2019

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