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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

SONET - Ergebnisse aus Fokusgruppen und einer Onlinebefragung zur Sozialraumorientierung der Rehabilitation der DRV Bund

Vortrag auf dem 28. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 15. bis 17. April 2019 in Berlin



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation - Shaping healthcare for the future


Autor/in:

Pieper, Claudia; Schröer, Sarah; Bühnen, Ina [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2019, Seite 159-161


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF | 3,4 MB)


Abstract:


Die medizinische Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung zielt auf einen langfristigen Erhalt der Erwerbsfähigkeit. Um den Rehabilitationserfolg und damit die berufliche Teilhabe nachhaltig zu stabilisieren, wird ein stärkerer Einbezug des Sozialraums der Betroffenen gefordert. Unter dem 'Sozialraum' wird der soziokulturelle Raum einer Person verstanden, sowie die Möglichkeiten und Potenziale, diesen zu nutzen (Friesenhahn et al. 2014). Untersuchungen zeigen, dass der Sozialraum noch immer zu wenig in die direkte Behandlung integriert und damit die Lebenswelt der Betroffenen wenig fokussiert wird (BAGFW 2014, Kaifie 2016, Seger 2017). Hier knüpft ein Modellprojekt der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) an. Ziel des Projekts war die Analyse von Potenzialen und Grenzen einer verstärkten Orientierung am Sozialraum der Betroffenen in der Rehabilitation. Eine besondere Bedeutung hatte dabei die Perspektive der Betroffenen selbst.

Die qualitative Untersuchung zeigte ein insgesamt ambivalentes Bild. Das Gesamturteil hinsichtlich der medizinischen Rehabilitation fiel unterschiedlich aus, wobei keine Assoziation mit spezifischen Rehabilitandencharakterisika zugrunde lag. Im Detail zeigte sich aber, dass die Rehabilitation aus der Sicht der Betroffenen noch immer zu wenig auf die individuellen Umstände, mithin den Sozialraum, ausgerichtet ist. Dies führt zu einer eher gering ausgeprägten 'Alltagstauglichkeit' des in der Reha Gelernten. Ein Grund dafür könnte die noch immer zu starke Orientierung an einem bio-medizinischen Krankheitsmodell sein. Aus den Ergebnissen können Potenziale und relevante Aspekte für künftige Reha-Konzepte identifiziert werden. Entsprechende Empfehlungen für die bessere Berücksichtigung individueller Lebensbedingungen sowie die Abstimmung der Rehabilitation auf die persönlichen Umstände der Betroffenen werden aktuell erarbeitet.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '28. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation - Shaping healthcare for the future' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/ForschPortal...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV129731


Informationsstand: 24.06.2019

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